Freitag, 25. November 2016

Das Ultimative Rezept gegen Halsschmerzen

Der November hat viele Gesichter. Eines davon ist leider nicht so schön und nennt sich Erkältung. Das macht keinen Spaß. Man liegt schniefend und schnupfend im Bett, fühlt sich angeschlagen und der Hals kratzt ohne Ende.
Für diese Fälle hilft, wie mein Kinderarzt gerne sagte, vor allem mütterliche Zuwendung.
Leider gibt es die nicht für jeden und so ist es immer gut eine Flasche Zuwendung im Kühlschrank zu haben (und ich rede hier nicht von der alkoholischen Form)
Mein ultimatives Erkältungsmittel nennt sich "Salbei Sirup" wird liebevoll von meiner Mutter mit frischem Salbei aus dem Garten hergestellt und wirkt wahre Wunder bei Halsschmerzen.
Die Flasche steht bei mir im Kühlschrank, wird beim ersten Kratzen im Schwanenhälschen hervor gekramt und ist immer ein kleiner Grund zur Freude, selbst wenn ich mich schlapp fühle.

Das Rezept für Salbeisirup ist dabei relativ simpel. Nehmt so viel Salbei wie ihr finden könnt, vermengt ihn mit 5 Litern Wasser, lasst alles aufkochen und einige Stunden ziehen, kocht das Gemisch erneut auf und gebt 500g Zucker dazu. Dann lasst ihr alles so lange köcheln bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat und füllt es entsprechend in sterile und luftdichte Gefäße ab.
Nichts leichter als das. Rezepte für die unterschiedlichsten Variationen gibt es Zuhauf im Internet. Das Prinzip meiner Mutter: Je mehr Salbei umso besser. Recht hat sie.

In diesem Sinne einen angenehmen Mittwoch ganz ohne Halsschmerzen
Liebste Grüße von der Umzugsfront ;)
Lotte

Mittwoch, 23. November 2016

Wie ich endlich meinen Hogwarts Brief erhielt oder Warum 14 Jahre Verspätung endlich entschädigt sind

Heuet habe ich Geburtstag. Ich werde offiziell ein Vierteljahrhundert alt und habe kaum Zeit um zu feiern. Klar, ich gehe heute Abend mit meiner Familie und einer sehr lieben Freundin essen und danach in Fantastic Beasts, aber davon abgesehen gibt es keine Megaparty mit Konfetti, Gin Tonic, haufenweise Freunden und guter Musik. Tatsächlich steht diese Woche im Zeichen des Umzugs. Und auch wenn ich heute frei habe, so ist es doch seltsam das Vierteljahrhundert nicht so richtig krachen zu lassen.
Deswegen, so habe ich es mir überlegt, feiere ich ein wenig auf dem Blog. Nicht mit peinlichen Bildern die bis ins Windelalter zurück reichen, sondern mit Bilder von einem kleinen wahr gewordenen Traum.
Vor einigen Wochen habe ich mit zwei Freundinnen ein Mädelswochenende in London gemacht. Geheime (oder auch nicht ganz so geheime) Hintergrundmission hierbei war es die Harry Potter Studio Tour zu besuchen.
HA! Zwar wollten wir ursprünglich in das Theaterstück gehen, da hierfür jedoch alle Karten bis 2017 verkauft waren, blieb uns keine andere Wahl als ein wenig umzudisponieren.
Und ganz ehrlich? Das machte unglaublichen Spaß.
Zum Glück sind die beiden Mädels eben solche Potterheads wie ich, sodass ich nicht als Einzige staunend, kreischend und giggelnd vor allen Requisiten stehen blieb.
Und da fotografieren erlaubt war, nehme ich euch jetzt einfach ein bisschen mit in die magische Welt von Harry Potter. Oder, mit anderen Worten, ich ertränke euch in einer Bilderflut. Und weil ich heute Geburtstag habe dürft ihr auch nicht meckern- nur ein bisschen vor Neid erblassen ;)

Dumbeldores Büro war übrigens echt magisch. Wir erfuhren, wo genau im Schloss dieses Büro ist, welches die teuerste Requisite am Set war und das Dumbeldore einen Chill Out Raum hat, der im Film nicht ein einziges Mal zu sehen ist, aber sehr gemütlich wirkt.

Ich persönlich fühle mich ja im Kerker mit den Zaubertränken wohl. Das liegt bestimmt an meiner heimlichen Schwäche für Snape ;) Die Tür zur Kammer des Schreckens ist übrigens nicht animiert sondern mechanisch.


Eines meiner liebsten Sets war übrigens der Fuchsbau. Schon in den Büchern habe ich die Szenen dort geliebt. Die Beschreibungen von gutem Essen, den Gnomen im Garten und liebevollem Chaos haben mich immer zum Lachen gebracht.
Tatsächlich habe ich beschlossen zu Ehren dieses wundervollen Hauses meine Wohnung in Hannover "The Burrow" zu nennen, so wird der Fuchsbau nämlich im Original Harry Potter genannt.
Wundervoll waren besonders die zahlreichen Details. So bewegten sich Stricknadeln, die Spülbürste, das Messer und das Bügeleisen durch Bewegungen, die man selber auf Monitoren ausführen konnte, sodass es richtig magisch wirkte. Und sollte irgendein Cornflakes Hersteller eines Tages wirklich Cheeri Owls herstellen, werde ich jegliche gesunde Ernährung über Bord werfen und künftig nur noch davon leben



Selbstverständlich trat ich auch meinen Weg nach Hogwarts an. Nachdem wir alle unseren Brief erhielten - den gab es tatsächlich- durchschritt ich zuversichtlich zusammen mit Krumbein die Absperrung zum Gleis 9 3/4. Ja, ich trage einen Ravenclaw Schal, ja ich habe mich bei Pottermore einem Haus zuteilen lassen, ja es war eigentlich Gryffindor, aber da ist ja irgendwie jeder (mein Patronus ist übrigens offiziell ein Wildschwein und NEIN ich will nicht darüber nachdenken, was es über mich aussagt dass ich diesen Test gemacht habe- Danke mit dem Erwachsenwerden befasse ich mich dann in 25 Jahren)



Großartig war es übrigens auch durch die Winkelgasse zu schlendern. Ich bekam direkt Lust mir einen Zauberstab bei Ollivander zu kaufen, oder in Flourish and Blotts zu stöbern. Um ehrlich zu sein, wollte ich schon immer mal in diesen Buchladen, auch wenn er im Vergleich zu den anderen Geschäften langweilig zu klingen scheint ;)



Den glorreichen Abschluss der Tour bildete natürlich der Shop. Ich muss zugeben, dass die Sachen ungemein teuer waren und ich mich nur zu einem überteuerten Schokofrosch hinreißen lassen konnte. Der wird übrigens heute verspeist. Zur Feier des Tages sozusagen. Mal sehen wie er schmeckt, aber hey, es geht eh nur um die Karte ;)
Allen Potterheads der Welt sei die Studio Tour wärmstens empfohlen. Sie ist teuer, aber wunderschön. Wir kamen aus dem Strahlen nicht mehr raus, wollten sofort wieder alle Bücher lesen und die Filme sehen und ich bin seither im Potterfieber.
Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag und immer schön dran denken:
Es heißt LeviOsanicht LeviosA ;)

Lotte

Montag, 21. November 2016

Auf ins Leben

Meine heutige Montagsmotivation läutet ziemlich perfekt das Motto der nächsten Wochen ein.
Nachdem ich am Wochenende auf meinem Abschlussball war und diese Woche der Umzug nach Hannover ansteht, komme ich nicht umhin heute eine Rede mit euch zu teilen, die mich jedes Mal berührt.
Es ist die Rede, die J.K. Rowling 2008 vor den Absolventen von Harvard hielt und die wundervolle, warme und humorvolle Worte für einen neuen Lebensabschnitt, die Kunst des Versagens und den Mut eigene Wege zu gehen fand.



J.K. Rowlings Rede inspiriert mich jedes Mal aufs Neue. Sie macht mir bewusst, dass es meine Aufgabe ist an dieser Welt mitzuarbeiten, sie macht mir Mut zu scheitern und lässt mich zu einer Frau aufblicken, die von der Forbes Liste für Milliarde geflogen ist, weil sie so viel für wohltätige Zwecke gespendet hat. 
Besser kann man seinen Montag als offizielle Psychologin doch gar nicht starten als sich von so einer Frau inspirieren zu lassen. Oder wie seht ihr das?
Ich wünsche euch einen fantastischen Montag
Lotte, die euch schon einmal J.K. Rowling mäßig auf Mittwoch vorbereitet hat ;)


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