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Montagsmotivation - die bohrende, gemeine Frage

Als ich auf dem Weg nach Hamburg überlegte welches Thema meine Montagsmotivation haben sollte, dachte ich an eine Rede von Steve Jobs zurück. Um ehrlich zu sein war sei einen Tag zuvor Thema in einem Gespräch und ich musste mehrfach die Posts auf meinem Blog durchschauen, um zu erfahren, ob ich darüber nicht schon geschrieben habe.  Tatsächlich habe ich das vor anderthalb Jahren schon einmal, aber nicht ganz so ausführlich. Und deswegen kommt es heute einfach noch einmal.  Immer mal wieder schaue ich mir die bekannte Stanford Rede von Steve Jobs an. Zusammen mit J.K Rowlings Rede über das Scheitern vor den Absloventen von Harvards und Brené Browns Ted Talks (über die ich wahrscheinlich nächsten Montag auch dringend schreiben muss), ist sie ein absoluter Dauerbrenner. Und besonders eine Sequenz daraus hat es mir angetan. 
"“If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?” And whenever the answer has been “No” for too many days in a row, I kn…
Letzte Posts

Liebe Populisten - Warum der Wahnsinn keine Methode haben sollte oder Goethes Osterspaziergang in deutlich

Gestern las ich einen Artikel, der mich wirklich wütend machte. (http://m.spiegel.de/gesundheit/psychologie/bayern-will-daten-von-psychiatrie-patienten-ueber-jahre-speichern-a-1203187.html)Dabei geht es darum, dass die  bayrische Regierung ein Gesetz prüft nach dem Daten psychisch Kranker, die aufgrund von Eigen-/Fremdgefährdung behandelt wurden, 5 Jahre gespeichert und zu Sicherheitszwecken verwendet werden. Dieser Gesetzesentwurf, der unter anderem besagt es gehe vorrangig nicht um Linderung von Leid sondern um Sicherung, ist nicht nur ein buchstäblicher Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die unter einer solchen Erkrankung leiden, er gefährdet auch nachhaltig die Menschlichkeit im Umgang mit Anderen. Aus diesem Grund gibt es heute einen politischen Beitrag, denn sowohl meine politische Einstellung als auch meine berufliche Perspektive machen es mir unmöglich hier zu schweigen. Vorweg gestellt sei, fasslich großartige Menschen aus Bayern kenne und weiß, dass es dort Freigeister u…

Was Pink mit Versagen zu tun hat

Vor einigen Tagen musste ich einen Vortrag halten.  Normalerweise macht mir so etwas riesigen Spaß. Ich rede gern - immer.
Bei diesem Vortrag ging es jedoch um meine Forschung. Die macht mir  zwar auch großen Spaß, aber verleitet mich auch immer wieder dazu die Welt durch die „Ich bin nicht gut genug“ Brille zu betrachten. Können nämlich alle anderen viel besser als ich. Sind ja eh alle klüger und schöner und schlanker und erfolgreicher sowieso. Ist ja klar. Habe diese Promotionsmöglichkeit ja auch nur wegen diverser Zufälle erhalten. Genau wie meinen Job oder das Studium oder auch das Abitur. War alles Zufall und irgendwie auch ein großer Trick. Wenn die Leute erst einmal erkennen wie dumm ich wirklich bin usw. Dysfunktionale Grundannahmen here we go. Da bin ich in solchen Situationen wirklich gut drin. Hilft jetzt aber auch nicht weiter, wenn die Präsentation immer näher kommt.
Jedoch - manchmal lohnt es sich ja doch nicht immer nur sich selbst zuzuhören. Ich weiß, ein Dialog darübe…

Leseliste im März - Von Verspätung und Lebensglück

Irgendwie kommen meine Leselisten auch nicht immer rechtzeitig. Jetzt haben wir schon Mitte April und ich verrate euch, was ich im März gelesen habe.
Aber besser spät als nie ;) Irgendwie stand der März im Zeichen der eher philosophisch angehauchten Bücher und irgendwie war das gerade wirklich dran. Vermutlich kommt als Kontrast dazu demnächst ein ganzer Monat voller Thriller oder Liebesschnulzen (- wobei letzteres wahrscheinlich nicht passieren wird) aber im März war mir schwer besinnlich zu Gemüte. Entsprechend dann also auch die Auswahl der Bücher.

1. The Power of Vulnarbility von Brené Brown  Ein lieber Freund und Kollege schwärmte von der Autorin und ihre TED Talks sind der absolute Wahnsinn. Ich mag ihre Gedanken und Einsichten, den kleinen Twist ihrer Forschung und die Idee, dass Verletzlichkeit eben nicht Schwäche ist, sondern das Mutigste, was wir tun können. Inzwischen lese ich bereits das nächste Buch von ihr und ich bin sicher, dass ich immer wieder zu dieser Autorin zurück…