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Montagsmotivation. Von "Jahresendritualen"

Ich habe ein kleines Ritual, das ich am Ende jeden Jahres bediene. Wenn es um mich herum hektisch wird, die Weihnachtsplanung losgeht und eine liebe Freundin mir aufgeregt mitteilt, dass es nur noch sechs Wochen bis ins neue Jahr sind (wo um alles in der Welt soll ich mit dem restlichen Urlaub hin???), ist für mich der Moment gekommen einer Tradition zu frönen. Ich kaufe einen besonders schönen Taschenkalender. Das ist old-school und nicht besonders up to date, aber für mich gehören Taschenkalender einfach dazu. Ich mag es die Seiten mit Texten zu füllen und direkt mir eine ganze Woche zu planen. Termine sind nicht echt, solange ich sie nicht per Hand eingetragen habe (und nein, wir reden jetzt nicht über mein dazugehöriges Farbsystem, das mir den Überblick erleichtert - wäre ja auch total zwanghaft so etwas zu machen).




Zusätzlich zu dem gekauften Kalender geht es noch ein bisschen ans basteln. Darin bin ich tatsächlich unglaublich untalentiert und so beschränkt sich meine Tätigkeit …
Letzte Posts

Angekommen?

Vor ungefähr einem Jahr bin ich nach Hannover gezogen. Ok, das stimmt nicht ganz. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich meinen Abschlussball in Dresden und habe zusammen mit einer Freundin die ein oder andere Flasche Wein geleert bei dem Gedanken daran von nun an tatsächlich die Verantwortung übernehmen zu müssen, wenn ich arbeite. 
Und plötzlich ist ein Jahr vergangen, ich sitze in meiner Wohnung in Hannover und überlege: Wie ist das alles passiert?
Ankommen ist nicht immer ganz leicht. In einer fremden Stadt schon gar nicht. Zieht man aus Leipzig nach Hannover ist es ein bisschen wie in einen Bottich mit Eiswasser springen. Leipzig ist bunt, laut, alternativ. Gefühlt an jeder Straßenecke gibt es Streetart, irgendeine komische Performance und jeden Abend eine andere Party. Hannover ist gesetzter. Es gibt all diese Dinge, man muss nur genauer suchen. Während dich in Leipzig die alternative Szene anspringt, musst du in Hannover nachschauen wo es sie geben könnte. Von daher war ankom…

Selbstfürsorge rulez...

Wisst ihr noch, wie ich letzten Montag 3 Zeilen als Montagsmotivation schrieb? Das lag an mir. Ich war ein Esel.
Zwei Wochen ungefähr lief ich schon mit ziemlich fiesen Schmerzen durch die Gegend. Ich habe mir eingeredet, dass alles gar nicht so schlimm sei, ich mich ein bisschen anstellen würde und sowieso bin ich überhaupt immer viel zu zimperlich.
Bis ich dann am Samstag erst beim kassenärztlichen Notdienst und dann eine Weile in der Notaufnahme abhing, weil ich eine Infektion verschleppt hatte. Yay, so muss das sein.
Clever wie ich war hatte ich alle STOPP Schilder meines Körpers ignoriert, konsequent weitergearbeitet und mich immer wieder davon überzeugt, dass ich natürlich Höchstleistung von mir zu erwarten habe. Bis nichts mehr ging.
Es hätte mir eine Warnung sein können, als ich am Donnerstag eine Verabredung absagte, weil mir vor Schmerzen ein wenig schwarz vor Augen wurde (nach 11 Stunden arbeiten). War es aber nicht, weil ich in meiner grenzenlosen Selbstüberschätzung dachte…

Die obligate Beschäftigung bei Regenwetter - Hüftgold here we go

Mit dem Herbst und den grauen Tagen wächst meine Lust zu backen exponentiell an. In meiner Welt gibt es eine ziemlich logische Reiz-Reaktionskette. Regen bedeutet: Ich muss dringend etwas Süßes essen und meine Wohnung wird automatisch zu einer kleinen Bäckerei.
Zum Glück habe ich inzwischen eine Job mit vielen hungrigen Kollegen, die sich ziemlich begierig auf alles stürzen, was auch nur annähernd nach Essebarem aussieht. Und so sind meine Backergebnis nicht ausschließlich für mich vorbehalten.
Ziemlich gut, denn ganz allein schaffe ich es auf gar keinen Fall 24 Patséis de Nata oder 40 Cannéles Bordelais zu verschlingen - zumindest meistens.
Ziemlich gut, denn ganz allein schaffe ich es auf gar keinen Fall 24 Patséis de Nata oder 40 Cannéles Bordelais zu verschlingen - zumindest meistens.  Und falls ihr auch einen ähnlich logischen Zusammenhang zwischen Regen und Süßspeisen herstellen könnt (ganz ehrlich, wer kann das bitte nicht???) habe ich euch heute das Rezept für Patséis de Nata …