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Posts

Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Aus gegebenem Anlass

möchte ich heute eine Verlinkung posten. Die Diskussion um den Blog Liebesbotschaft habe auch ich verfolgt. Im Moment sind die Gemüter überall sehr erhitzt und es wird häufig sehr unbedacht reagiert. Ich kann mich allerdings dem Post von Judy bei Live Bake and Make vollkommen anschließen. Auch ich habe die Inspirationstexte gelesen und mir das daraus mitgenommen was mir passte: Also Leichtigkeit, Entspannt sein, mich akzeptieren wie ich bin und nicht alles immer so wichtig nehmen. Mehr nicht, denn was Religion angeht, bin ich immer eher skeptisch. Alles andere wie Deko, Rezepte, Reisetipps für Berlin etc. habe ich gerne als Inspiration genommen.  Dafür war und bin ich sehr dankbar. Ich finde, dass es wichtigere und schönere Dinge im Leben gibt als sich permanent mit bloggen und Bloggern zu beschäftigen. Es ist eine schöne und inspirierende Sache, aber es sollte nicht Überhand nehmen. Für mich ist bloggen die Möglichkeit jeden Tag eine positive Sache zu finden und auch zu machen, damit…

Butterfly Effect oder Ungeahnte Auswirkungen der allgemeinen Weltentwicklung

Die Handwerker sind Schuld an den folgenden Bildern:


Es führt doch immer Eines zum Anderen. In China fällt ein Sack Reis um und hier sinken die Aktien. Ist doch alles ganz logisch, oder?
Diese ungeahnten Auswirkungen merkwürdiger Dinge im Weltgeschehen konnte ich die letzten Tage live miterleben.
Wie alles begann??? Ähm-so genau weiß ich das nicht. Die Heizung im Haus meiner Eltern war sozusagen kurz davor das Zeitliche zu segnen. Logische Konsequenz: Neue Heizung.
Aber wenn man dann schon einmal dabei ist, dann kann man doch eigentlich auch gleich das Kämmerchen (Familie Fuchs interner Name für Speisekammer) fliesen, weil das Linoleum ist ja wirklich hässlich. Gesagt getan und bis hierhin ist glaube ich noch alles sehr logisch und für den (normalen) Verstand nachvollziehbar. Jetzt geht es allerdings etwas abwegig weiter, also bitte einmal kurz das Gehirn anwerfen.
Wenn man schon einmal Handwerker im Haus hat (welche für die Heizung) dann kann man sich doch gleich noch mehr einladen..…

Auf Donna ist Verlass

Sei es Donna Leon, oder Donna Hay. Man kann sich einfach auf Donna verlassen. Nun will ich euch nicht mit Comissario Brunetti nach Vendig entführen (wobei, wenn ihr zahlt gerne doch ;-)), sondern von Donna Hay schwärmen. Bisher hat jedes Rezept, das ich nach gekocht habe geschmeckt. Das ist mir bisher noch nie passiert. Egal ob süß oder herzhaft, alles genial. Und so konnte ich gestern an diesem armen einsamen Donna Hay Buch in der Stadtbibliothek einfach nicht vorbei gehen...So traurig hat es mich angesehen und gewimmert: "Bitte nimm mich mit". Und ich bin ja kein Unmensch. Deswegen kam es dann zu mir in die Tasche und wurde gleich heute Morgen eingeweiht. Mit "Armer Ritter mit Zartbitterschokolade". Nach dem Joggen im Regen und dem ewigen Warten auf die Handwerker genau das Richtige. Kalt und Grau sieht es draußen aus, wobei es angeblich gar nicht kalt ist, aber mein Körper ist so programmiert, dass er bei Regen anfängt zu frieren. Komische Sache, das.
Ihr erinne…

Wir gehn auf die Wiesn!!!

Auch dieses Jahr findet es wieder statt, das Welt größte Volksfest in München. Nun war ich (leider) noch nie dort, schwärme aber für die bayrische Küche und ganz besonders für Brezn. Bei la petite cuisine wurde ich vor kurzem inspiriert mal echte Brezn nach zu backen. Was soll ich sagen- Keiner aus meiner Familie stammt aus Bayern und das will etwas heißen, denn ich habe eine richtig große Familie. Demnach habe ich leider überhaupt kein altes und wohl gehütetes Geheimrezept auf Lager, wie man die richtigen Brezn macht.
Alles was ich gemacht habe könnt ihr auch, nämlich das Internet nach Rezepten durchforsten. Man wird sofort fündig und kann sich bei der Fülle an Rezepten nicht so recht entscheiden, was man nun eigentlich machen soll. Im Zweifelsfall von allem etwas ;-)



Am Ende waren meine Brezn zwar sehr sehr lecker, besonders frisch aus dem Ofen und mit ein wenig Butter, reichten allerdings selbstverständlich NICHT an das bayrische Original heran. Das hatte ich auch nicht erwartet, t…

"Unifein gemacht"- Es wird ja langsam Zeit

Gestern war ich mit meiner Mutter in Rostock. Laut Lottes Definition ist das übrigens eine große Stadt. Und da nun bald die Uni wieder los geht, mussten einige Dinge DRINGEND her. Zum Beispiel ein Wecker. Seit 2 Jahren stelle ich mir mein Handy um rechtzeitig wach zu werden, aber damit ist jetzt Schluss. Auch herum fliegende Notizzettel sind nun Vergangenheit, denn mit einem wunderbaren Klebezettelbuch heißt es Chaos ade.  Und weil ja nun bald die Uni wieder beginnt: Ein Mix aus Alt und Neu ergibt den perfekten Collage Look.  Den Rock habe ich von Manguun, die Strumpfhose ist von H&M, Cardigan, Schal und Schuhe sind neue Flohmarktfunde vom Wochenende. Die Ledertasche ist übrigens so alt wie ich und hat früher meiner Mutter gehört. Und fertig ist der Collage Look. Ich mag diese Kombination aus alt und neu und freu mich schon so richtig auf das ausführen der Sachen. Der Rock ist wunderschön und sehr fein gearbeitet, leider kommt das auf dem Bild nicht so ganz zur Geltung. Ich liebe …

Tea Time und ein Sonntag wie er sein sollte

Gestern war ein Sonntag wie er sein sollte. Nach einem richtig guten Frühstück hier und einem ausgiebigen Flohmarktbummel hieß es den Sonnenschein genießen. Ich war ganz erstaunt, dass die Flohmärkte an der Ostsee so langsam an Form gewinnen. Wir sind richtig fündig geworden. Der Herbst kann kommen, denn Deko und Klamotten sind gekauft. Ohhh die Klamotten *seufz* So unglaublich schöne Herbströcke, ein Paar richtig toller vintage Schuhe, einen Schal in Herbstfarben und so einiges mehr... Lauter kleine Schnäppchen für die Lotte und ihre Mutter. Nur der Vater wurde nicht fündig. Mit einem leckeren Nachmittagstee nach dem Joggen, Speisekammer ausräumen und mit dem Vater Apfelmus kochen konnte der Sonntag doch gar nicht besser sein.  Der Tee ist übrigens nicht nur lecker, sondern auch eine richtige kleine Vitaminbombe. Für den Tee braucht ihr ein Glas Orangensaft Saft einer Zitrone (für Große noch ein Gläschen Cointreau)  losen Schwarzen Tee Honig  eine kleine Prise Zimt (wer möchte)
Das müsst ih…

Fall (in love)

Seit diesem Wochenende herbstelt es so richtig an der Ostsee. So richtig schön malerisch mit Regen und Sturm hält hier der Herbst Einzug.
Höchste Zeit also all die schönen Dinge zu tun, die im Herbst so besonders sind. Und da gibt es eine ganze Menge.
Strumpfhosen im Retrolook tragen zum Beispiel... So herbstlich und passend zur Deko ;-)

In die Stadt gehen, dort Herbstschuhe kaufen und die Bibliothek leer räumen.  Danach mit einer tollen Freundin ins Café gehen und nicht merken wie die Zeit vergeht. Drei Stunden wie im Flug... So ist das mit den Mädels. 


 Im Regen spazieren gehen und die Zeit genießen in der sich die Blätter so gerade eben bunt werden

Sich aufwärmen, auf welche Art auch immer. *grins* Ich habe alle Drei gewählt. Sicher ist sicher, oder?
Ich liebe den Herbst, alles scheint plötzlich zu leuchten und die Abende werden so schön gemütlich. Endlich ist es Zeit für heißen Tee und Kekse, für Hörbücher und Gummistiefel und für wunderbare Kürbissuppe. Mehr braucht es doch nicht…

Heute möchte ich DANKE sagen !!!

Natürlich ein großes Danke an all meine lieben Leser. Ihr seid die Besten, ist eh klar. Aber mein eigentlicher Dank gilt heute meiner Familie.
Meine Familie ist laut am frühen Morgen, singt vor sich hin, giftet sich gerne mal beim Abendbrot an und fällt sich gerne gegenseitig ins Wort. Überhaupt sind wir meistens sehr mit uns beschäftigt und verbringen NIE einen Abend mit gepflegten Konversationen oder einem Brettspiel. Lieber sitzen wir auf dem Sofa (mein Vater immer mit Weintrauben und/oder Käse). Falls mal alle gemeinsam Zeit haben, das ist aber auch eher die Seltenheit.
Wir sind weit davon entfernt perfekt zu sein, sehr weit sogar. Zu oft Streit, zu selten Zeit...  Das Übliche. Und mit Sicherheit sind wir alle für einander der beste Therapiegrund der Welt... Ein Chaos eben, wie aus dem Bilderbuch.
Aber trotzdem. Wenn es brennt, dann sind sie da. Die gesamte Familie Fuchs, unglaublich 3 Leute!!!, hat schon eine Menge Krisen erlebt. (Besser ihr fragt meine Eltern nicht nach meiner s…

Studentenstädte sind doch die besten

Gestern war ich mit meiner Mutter unterwegs. Zunächst hat sie eine Schülerin in einem Kaff kleinen Ort am Rande der Welt besucht, der sich als unglaublich malerisch heraus stellte. Lauter kleine Reed gedeckte Häuschen und alte Backsteinhäuser sowie eine niedliche kleine Kirche ließen den Ort wie aus einem Kinderbuch erscheinen.
Danach ging es weiter nach Greifswald. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde Studentenstädte haben immer ein ganz eigenes Flair. Kleine Lädchen, in denen man unglaublich viel Geld lassen kann, und viele junge Menschen machen immer ein ganz besonders schönes Stadtbild. Dazu die alten Gebäude der Stadt und ein wunderbarer Bioladen in dem man tolle Pilze und dunkle Möhren bekommt (Danke Joanna, du bringst mich immer wieder auf neue Ideen). Was will man mehr?
Meine Mutter und ich haben den "Weibertag" so richtig genossen und shoppingtechnisch ausgenutzt.



Ich wünsche euch einen schönen Freitag
Lotte

In der großen weiten Welt

Gestern war ich in der nächst gelegenen größeren Stadt. Werter Leser, größere Stadt definiert sich in dieser Gegend Deutschlands durch 2 wesentliche Punkte:

1. Man ist mindestens eine Stunde unterwegs um dorthin zu gelangen. 
Alles was in der Fahrzeit von hier aus darunter liegt kann unmöglich mehr als 60.000 Einwohner haben. Es sie denn man sitzt in einem Flugzeug, aber selbst dafür müsste man eine Stunde Anfahrt in Kauf nehmen.
2. Man benötigt länger als 15 Minuten um die Innenstadt zu durchqueren.
Auch das ist hier eigentlich eher die Ausnahme, ein normal beweglicher Mensch braucht für die Innenstädte in dieser Umgebung nicht mehr als 15 Minuten, wenn er nicht ständig in Geschäfte rennt oder touristisch verklärt den Mund aufreißt. In diesen Fällen dauert es selbstverständlich länger.

Diese beiden Punkte waren gestern ausnahmslos erfüllt und ich verbrachte seelige 90 Minuten damit durch die Geschäftewelt der gigantischen Innenstadt zu rennen. (Fazit: Geburtstagsgeschenk meiner Mutter …

Mut ist: Da zu arbeiten, wo andere weglaufen wollen.

Gestern war ich bei einem Vortrag von einer guten Freundin von mir. Sie hat als Freiwillige ein Jahr in der Ukraine gearbeitet. Zuerst hat sie in einer Schule für Sehbehinderte und blinde Kinder gearbeitet und später in einem Kinderheim, einem Altenheim und in einem Heim für psychisch kranke Frauen. Jetzt ist sie seit einiger Zeit wieder in Deutschland und hat uns, bevor sie ihr Ethnologiestudium beginnt, an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.
Ich bin noch immer beeindruckt von all dem, was sie berichtet hat. So viel Liebe und Wärme wie sie selbst in diesem ach so fernen und doch so nahen Land erfahren hat, und gleichzeitig der gewaltige Schrecken bei all dem, was dort in Kinderheimen und Heimen für psychisch Kranke noch Standard ist. Ich glaube ich hätte es bei diesen Heimen keine zwei Tage ausgehalten. Fotografieren war verboten und was sie erzählte klang einfach furchtbar.Ihre Berichte über die Menschen dort sind allerdings voller Wärme. So hat man ihr wohl, als sie zu Besuch in ei…

Ein guter Start in den Tag

Ein guter Start- das bedeutet für mich ein leckeres Frühstück. Es soll ja Leute geben, die Morgens nichts essen können. Das wäre für mich fast unmöglich. Mittags verzichte ich häufiger auf Essen, aber ein Tag, der ohne Frühstück beginnt kann nicht gut werden.
Besonders gerne starte ich mit etwas Gesundem, das auch lange vorhält. Selbstgemachte Birchermüsli mit Ahornsirup und frischen Früchten eignet sich perfekt als Start in den Tag. 

Das Rezept ist etwas abgewandelt, aber meiner Meinung nach super. 
Für eine Portion von Lottes Bircher Müsli braucht ihr:
2-3 EL Haferflocken 5 EL fettarmen Naturjoghurt 2 EL Milch 1 EL getrocknete Cranberrys 2 EL grob gehackte Walnüsse 2 EL gehackte Haselnüsse 1 EL Ahornsirup 1 Messerspitze Zimt frisches Obst
Das macht ihr: Alle Zutaten bis auf das frische Obst gut miteinander vermengen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen das Obst hinzu fügen  GENIEßEN
Wer es etwas üppiger, aber genauso gut haben möchte sollte mal das Rezept von Joanna ausprobie…