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Posts

Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Jahresrückblick 2.0

Da schaut man sich einmal um und zack- schon veröffentlicht man den zweiten Jahresrückblick auf seinem Blog. Kinder wie die Zeit vergeht! (Ich glaube allein durch das aufschreiben dieses Satzes bin ich mental um mindestens 17 Jahre vorgealtert) 2013- von vielen hat das Jahr irgendwie negative Kritik bekommen. Was ich so gar nicht unterschreiben kann.
Bei mir war es ein Jahr der absoluten Veränderungen.  Tanzend und champagnerlastig bin ich in das neue Jahr gestartet. Und was soll ich sagen, es hat gewirkt.
Neben Bachelorabschluss, den letzten Prüfungen und den Vorbereitungen für Neuseeland hat sich emotional auch einiges bei mir gedreht.  Von der absoluten Verfechterin der Unabhängigkeit bin ich, mehr oder weniger beabsichtigt vom Daten in die ein oder anderen Kurzzeitbeziehung geschlittert nur um dann, eine  Woche vor meinem geplanten Auszug aus Leipzig plötzlich einem Mann in die Arme zu laufen, der nicht nur meine Umzugspläne sondern auch sonst einfach vieles auf den Kopf stellte.
Und…

Eine leichte Abwechslung

So sehr ich die Weihnachtszeit und die dazu gehörige Völlerei liebe, so kann ich nach einigen Tagen des Schmausens weder Ente, noch Gans, noch Rotkohl mehr sehn sondern sehne mich nach leichten Gerichten, die nicht ganz so schwer im Magen (und auf der Waage) lasten.
Und so gab es bei uns in der Adventszeit neben der üblichen Keks- und Gansschlemmerei auch Salate und leichte Kost.
Lustigerweise habe ich die Anregung zu unserm Essen am Zweiten Advent aus dem neuen Kochbuch von Donna Hay genommen, das ich im Buchladen durchblätterte und beschloss, dass die Rezepte zwar wunderbar sind, ich aber aus Prinzip nichts kaufen möchte, was schon wie ein Diätbuch klingt.
Wobei, die Rezepte klingen wirklich genial und ich muss ehrlich sagen ähm--- naja vielleicht... von einem Geschenkgutschein... Ach Menno, vermutlich wird es demnächst tatsächlich in meiner neuen Küche stehen (hier bitte einen Applaus für meine unendliche Konsequenz im Boykottieren)
Also gut, bevor ich mich weiter rein rede hier lieb…

Weihnachtsspaziergang

Wie eigentlich jedes Jahr zu Weihnachten war ich dieses Jahr bei meinen Eltern an der Ostsee. Nichts liebe ich zu Weihnachten mehr als sich von meiner Mutter exquisit bekochen zu lassen, mit meinem Vater dn Weihnachtsbaum zu schmücken und den ganzen Tag nicht mehr zu tun als zu essen und rum zu sitzen. Einfach herrlich und wenn ihr mich fragt das perfekte Weihnachtsprogramm. Einen kleinen Unterschied gab es dieses Jahr allerdings doch. Das erste Mal haben wir nicht zu dritt, sondern zu viert gefeiert, was erstaunlicherweise fast noch schöner war.
Und damit die Schlemmerei der Feiertage nicht ganz so ins Gewicht schlägt (Achtung böser Kalauer ;-) ) haben Martin und ich am 23. Dezember spontan einen Strandspaziergang gemacht.
Man kam sich schon ein bisschen wie in einem Kitschfilm vor bei der Kulisse, die sich und bot. Kaum ein Mensch unterwegs, da ja alle im Vorbereitungsstress waren udn herrliches Wetter, was wünscht man sich mehr.

Ich hoffe ihr hattet ebenso schöne Feiertage und kon…

Living in a boys room...

In meiner Zeit in Neuseeland, als feststand dass ich im November wieder zurück nach Deutschland komme, machte mein Freund folgende Mitteilung: "Da du ja erst einmal bei mir wohnen wirst habe ich beschlossen mein Zimmer umzugestalten"
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie begeistert ich von dieser Idee war. Das Zimmer von meinem Freund war zwar alles andere als hässlich, aber das kleine Bett und der winzige Schrank waren nun einmal leider nicht darauf ausgelegt, dass eine zweite Person mit in diesem Zimmer lebt.
Besonders schön wurde es dann jedoch als Martin hinzufügte: "Ich sorge für Schrank und Schlafcouch, der Rest liegt dann ganz in deiner Hand"
Und so kam es, dass ich mich am ersten Tag nach meiner Ankunft in Deutschland morgens in einem gewissen Möbelgeschäft wieder fand und völlig verzückt diverse Einrichtungsgegenstände in den überladenen Einkaufswagen legte ;-) Aus all den Ideen, die wir hatten und die sich erstaunlicherweise sehr ähnlich waren, ist ein sehr…

Suppe (nicht nur) für Verliebte

Der Herbst/Winter gestaltet sich in letzter Zeit doch als recht ungemütlich und nasskalt. Höchste Zeit also sich nicht nur warme  Gedanken, sondern auch einen warmen Eintopf zu machen.
Mit 16/17 bin ich mit meinem damaligen Freund an den Wochenenden gerne zu  Karls Erdbeerhof in der Nähe von Rostock gefahren. Dort gab und gibt es nicht nur allerhand Nippes, sondern auch die sogenannte Suppe im Brot. Das ist eigentlich nichts weiter als eine Soljanka oder Erbsensuppe, die in einem ausgehöhlten Brot serviert wird. Simpel, aber sehr sehr lecker.
Nun ist Karls Erdbeerhof schon lange nicht mehr so schön wie er mal war und auch die Distanz dorthin hat sich derartig vergrößert, dass es schwierig werden dürfte an den Wochenenden mal eben dorthin zu fahren, Suppe im Brot mag ich aber immer noch (wenn auch fleischfrei). Und so haben wir dieses  Wochenende einfach unseren Eintopf in ein ausgehöhltes Brot gefüllt und es uns gut gehen lassen.
Für frisch Verliebte reicht dabei natürlich ein Brot, d…

Ein zickiges Amuse Gueule

Vor einiger Zeit habe ich eine neue Vorspeise ausprobiert, die sowohl einfach ist, schnell geht als auch fantastisch schmeckt.
Die Idee dazu habe ich aus diesem Kochbuch, das wirklich wunderbare Rezepte für diese Jahreszeit hat. Aus der Reihe habe ich bereits das Sommerkochbuch und das Winterkochbuch ausprobiert und war jedes Mal aufs Neue begeistert. Alle Rezepte die ich ausprobiert habe sind einfach, lecker, schnell  gemacht und lassen sich (für mich besonders wichtig) ohne weiteres variieren und verändern.
So auch dieses kleine Rezept.


Gebratener Ziegenkäse mit Ingwerbeeren
Ihr braucht (für 2 Personen als Vorspeise):
1/2 Ziegenkäse Camembert/ Ziegenkäserolle
1 Hand voll Brombeeren
1 Hand voll Blaubeeren
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 EL Zucker/Honig
Olivenöl

Das macht ihr
Den Ingwer fein reiben und in einem kleinen Topf mit Olivenöl andünsten. 
Die Beeren hinzu fügen und mit etwas Zucker abschmecken.
Das ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Ziegenkäse in…

Lebenszeichen

Nun bin ich schon anderthalb Wochen wieder in Deutschland und habe es nicht ein einziges Mal geschafft zu bloggen. Schande über nach, aber nach Jetleg, einer kompletten Raumumgestaltung (mehr davon seht ihr demnächst), Jobsuche, ersten kleinen Kellnerjobs und viel viel Organisationskram war ich Abends meistens so geschafft, dass ich keinen Nerv mehr hatte für schicke Fotos und hübsches Zurechtmachen, sondern größtenteils einfach ins Bett gefallen bin.
Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Unzuverlässigkeit.
Fakt ist: Ich bin gut angekommen, habe nach 30 Stunden Flug und 5 Stunden Autofahrt nach Leipzig auch noch eine Silberhochzeitsfeier an demselben Abend bewältigt, ab Februar einen festen Job und bin kurzfristig bei meinem Freund eingezogen und habe gemeinsam mit ihm renoviert (Bilder folgen). Viel zu tun also und irgendwie bleibt alles spannend und im Wandel. In Zukunft hört ihr hoffentlich wieder mehr von mir, denn an Unternehmungen, neuen Rezepten und viel Tütü fehlt es bei mir nun wi…

In a hole in the ground...

Dass ich ein bisschen verrückt nach Herr der Ringe bin ist dem aufmerksamen Leser vielleicht schon einmal aufgefallen (Zum Beipsiel hier, hier oder auch hier...). Dass ich dementsprechend meinen Neuseelandurlaub planen und gestalten wollte ist auch klar. Und dass ich mich wie ein Kind an Weihachten gefreut habe meine große Tour in Matamata sprich Hobbiton zu beenden war quasi das Sahnehäubchen meiner Reise. So begann meine Rundreise mit dem Whale Watching und endet, von der Vorbereitungsstation Auckland einmal abgesehen, mit dem Highlight der Hobbit-Höhlen.
Ganz wie es sich für einen echten Nerd/Freak gehört habe ich natürlich gleich das in Wellington gekaufte Fanshirt zur Tour

In die meisten der Hobbithölen wäre ich spontan am liebsten eingezogen., dabei ist nur die äußere Fassade zu sehen. Nur der "Grüne Drache" die Hobbitkneipe, ist original aufgebaut und als Besucher kann man dort zum Abschluss der Tour ein kühles Bier genießen. Da vor kurzem noch einige letzte Hobbitszen…

Art Deco Style am Ende der Welt

Vor einigen Tagen war ich in Napier. Es war eine der letzten Stationen auf meiner Reise bevor ich am Donnerstag wieder nach Hause fliege.
Kulturell und architektonisch ausgehungert durch ein Land, dessen Gebäude allesamt kaum älter als 50 Jahre sind war ich begeistert von der Architektur, die sich mir in Napier bot.
Nachdem die Stadt 1931 bei einem Erdbeben nahezu komplett zerstört wurde haben die Bewohner ihre Häuser beinahe komplett im damals modernen Art Deco Stil wieder aufgebaut. Das verleiht der Stadt ein wunderschönes Flair aus den 30er Jahren. Der Ozean und das mildere Klima tuen ihr übriges um Napier zu einem wunderbaren Ort werden zu lassen an dem man das Gefühl hat die Seele für einen Moment baumeln lassen zu können.

Ich schicke euch die liebsten Grüße
Lotte, die inzwischen in Auckland ist und von dort am Donnerstag Abend (für euch Morgen) nach Hause fliegt