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Es werden Posts vom September, 2013 angezeigt.

Abflug

Heute geht es endlich los. Mein großes Abenteure Neuseeland beginnt. Der Rucksack ist gepackt, die Sachen verstaut und die Nervosität steigt. Warum ich mich bei meiner Flugangst dafür entschieden habe mich 24 Stunden in ein Flugzeug zu setzen, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben, aber ich habe ja auch auf dem Rückflug zwei Wochen Australien gebucht und dabei eine regelrechte Schlangenphobie.  Wie immer in solchen Phasen bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge. Lachend, weil ich mir endlich einen Traum erfülle, den ich schon sehr sehr lange hege. Und weinend, weil es plötzlich einen Menschen gibt, den ich zurücklasse und der mir schon jetzt sehr fehlt. Skype und Flugzeugen sei Dank ist dieser Abschied jedoch auszuhalten. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf mein Abenteuer, auf viele neue Eindrücke, spannende Menschen und acht Monate Ausstieg aus dem Alltagstrott.  Am besten ausgedrückt hat es Anne Morrow Lindbergh, was ich heute, kurz vor der Abreise empfinde:  Ich wünsche euch ein…

Von Propheten und Bergen

Manchmal hat man doch verrückte Einfälle. Die Idee Weihnachten im September zu feiern ist mit Sicherheit eine davon. Nachdem ich mit Erschrecken festgestellt habe, dass Weihnachten in Neuseeland mehr Beachparty mit Cocktails als Weihnachtsmarkt und Glühwein bedeutet, kamen wir auf die glorreiche Idee Weihnachten dieses Jahr ein wenig vor zu verlegen.
Ich bin ein großer Fan von Lebkuchen, Kerzen, Weihnachtsfilmen und gemütlichem beisammen sitzen untermalt von den Klängen des Toten Hosen Weihnachtsalbums und die Vorstellung darauf dieses Jahr zu verzichten fiel mir nicht ganz leicht.
Also haben wir, der Kommerzialisierung des Fests mitsamt seiner Lebkuchen- und Stollenauswahl sei Dank, uns am Wochenende entsprechend eingedeckt und gefeiert. Sogar weihnachtliche Deko war kein Problem.



Besonders schön trashig fand ich ja das rote Plüschreh. Alle Dekoartikel gab es übrigens bei NanuNana und Lebkuchen, Stollen etc ganz normal im Supermarkt. Normalerweise rege ich mich darüber auf, wenn es i…

Klein Venedig

Erst einmal eine große Entschuldigung für die lange Wartezeit hier auf dem Blog. Blogger hat sich bei mir aufgeführt wie die größte Diva, die man sich vorstellen kann und beschlossen mich jedes Mal rauszuschmeißen, wenn ich einen Beitrag veröffentlichen wollte. Nun habe ich eine kurzfristige Lösung gefunden und schaff es ENDLICH den lang geplanten Beitrag zu erstellen. Noch einmal eine große Entschuldigung an alle Leser.
Nun aber zum eigentlichen Geschehen ;-)

Leipzig hat ja sehr viele Kosenamen: Klein Paris, das neue Berlin oder eben auch "Klein Venedig". Warum das so ist kann man entdecken, wenn man sich an einem sonnigen Nachmittag ein Kanu auslieht und damit durch die Wasserstraßen fährt. Ich wohne ja schon einige Zeit in Leipzig, habe es aber in den drei Jahren nicht einmal geschafft eine Kanutour durch die Stadt zu machen.
Zum Glück bin ich zur Zeit mit einem Menschen unterwegs, der mindestens so unternehmungslustig ist wie ich und mit dem ich jeden Tag neue Sachen an …

5 schöne Dinge zum Wochenende

Bei der Steffi sind heute fünf schöne Dinge auf dem Programm, die am Wochenende gemacht werden sollen. Nun ist es ausgerechnet dieses Wochenende bei mir etwas schwierig mit Unternehmungen, da ich arbeite. Aber am Abend kann man es sich ja trotzdem schön machen.
Also dann.

1. Lächeln Ich arbeite am Wochenende auf der Messe. Soll heißen: lächeln und winken. 
2. Schwelgen Meine Mädels haben mich am Donnerstag mit diesen herrlichen Abschiedscupcakes überrascht.  Seither haben wir Gollum im Kühlschrank, weil keiner von uns diese Marzipanfiguren essen konnte.  Die Cupcakes stammen übrigens von hier. Die Besitzerin hat sich extra zu Neuseeland belesen und Kiwi und Erdnusscupcakes gezaubert. Die zergehen übrigens so richtig auf der Zunge.
3.Titanic spielen
Wenn das Wetter sich hält gehe ich heute Kanu fahren. Bin ja gespannt wie das wird. Vermutlich ist so etwas die erste echte Zerreißprobe ;-)
4.Flanieren Heute ist in Leipzig Passagenfest. Wieder etwas, das ich in 3 Jahren nicht geschafft habe u…

These boots are made for walking?!

Im Leipziger Grassi Muesum für Angewandte Kunst gibt es eine Ausstellung, die ich schon seit Ewigkeiten ansehen möchte- es aber leider nie geschafft habe.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit einem Thema über das ich mich stundenlang freuen könnte: Schuhe.
Sie ist schon seit Ende März in der Stadt und geht bis zum 29. September. In meiner regulären Leipzigzeit habe ich es trotzdem nicht ein einziges Mal geschafft dorthin zu gehen. Aber jetzt, dnk vieler glücklicher Umstände bin ich ja noch einen Monat länger in der Stadt. Und da am ersten Mittwoch im Monat in den Leipziger Museen freier Eintritt ist hieß es gestern für mich: Nichts wie hin.
Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, wobei ich mir nicht sicher bin ob man all diese Schuhe wirklich tragen sollte. (Und das sage ich als Mädchen, das High Heels über alles liebt)
Solltet ihr in nächster zeit noch die Gelegenheit haben in die Ausstellung zu gehen: Es lohnt sich. Man kommt sich ein bisschen wie ein Kind in einer ausgeflippten Spielw…

Sometimes

Manchmal passieren die unglaublichsten Dinge genau dann, wenn man nicht damit rechnet. Wobei - Manchmal? Eigentlich immer. Ich weiß hier ist es in letzter Zeit sehr still gewesen. Das lag zum Einen am Umzug, aber, wie sich manche vielleicht denken können, nicht ausschließlich.
Nicht ohne Grund bleibe ich noch einen Monat länger in Leipzig und die Abende und Nachmittage sind reserviert für stundenlange Gespräche und Unternehmungen. Und ich bin in diesen Momenten so damit beschäftigt den Menschen der mich begeleitet zu genießen und jede Sekunde auszukosten, dass fotografieren und bloggen zweitangig wird. Ich denke ihr habt dafür bestimmr Verständnis. Gerade wenn man sich frisch kennengelernt hat und eine 8monatige Trennungszeit bevorsteht möchte man einfach nichts anderes tun als zusammen jede Sekunde zu genießen.
Also seid mir nicht böse, wenn die Post in diesem Monat sehr knapp sind. Zur Zeit ist einfach jeder Augenblick zu schön und jedes Gespräch zu kostbar um auch nur eine Sekunde …

Geschafft!

Nach einer gefühlten Ewigkeit meldet sich Fräulein Fuchs aus ihrer chaotischen Welt. In der letzten Woche gab es statt Deko es bei mir Kisten, statt Cuisine Junkfood und statt Ausgewogenheit wenig Schlaf, viel Kaffee und weiße Farbe.
Ein Umzug ist wirklich mit unheimlich viel Arbeit verbunden. Und weil es so schön war helfe ich heute noch einer Freundin bei ihrem Umzug... Ich glaube das wird mein neues Hobby.
Gibt ja auch wenig Schöneres.



 Ich habe in den letzen Wochen gefühlt eine Millionen Sachen entsorgt. Erstaunlicherweise habe ich diesen Basilikiumstrauch (99ct beim Discounter) jedoch sowohl während der Streichaktion als auch beim Transport so gerettet, dass er überleben konnte. Wenn ich ihn mir so anschaue überlege ich ernsthaft ihn mit nach Neuseeland zu nehmen, da er offensichtlich ein Überlebensgenie ist.
Zum Glück heißt der Abschied von meiner Wohnung nicht nicht Abschied von Leipzig, da ich vorkäufig noch bei einem Bekannten in der WG untergekommen bin. So habe ich noch e…