Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom November, 2013 angezeigt.

Ein zickiges Amuse Gueule

Vor einiger Zeit habe ich eine neue Vorspeise ausprobiert, die sowohl einfach ist, schnell geht als auch fantastisch schmeckt.
Die Idee dazu habe ich aus diesem Kochbuch, das wirklich wunderbare Rezepte für diese Jahreszeit hat. Aus der Reihe habe ich bereits das Sommerkochbuch und das Winterkochbuch ausprobiert und war jedes Mal aufs Neue begeistert. Alle Rezepte die ich ausprobiert habe sind einfach, lecker, schnell  gemacht und lassen sich (für mich besonders wichtig) ohne weiteres variieren und verändern.
So auch dieses kleine Rezept.


Gebratener Ziegenkäse mit Ingwerbeeren
Ihr braucht (für 2 Personen als Vorspeise):
1/2 Ziegenkäse Camembert/ Ziegenkäserolle
1 Hand voll Brombeeren
1 Hand voll Blaubeeren
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 EL Zucker/Honig
Olivenöl

Das macht ihr
Den Ingwer fein reiben und in einem kleinen Topf mit Olivenöl andünsten. 
Die Beeren hinzu fügen und mit etwas Zucker abschmecken.
Das ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Ziegenkäse in…

Lebenszeichen

Nun bin ich schon anderthalb Wochen wieder in Deutschland und habe es nicht ein einziges Mal geschafft zu bloggen. Schande über nach, aber nach Jetleg, einer kompletten Raumumgestaltung (mehr davon seht ihr demnächst), Jobsuche, ersten kleinen Kellnerjobs und viel viel Organisationskram war ich Abends meistens so geschafft, dass ich keinen Nerv mehr hatte für schicke Fotos und hübsches Zurechtmachen, sondern größtenteils einfach ins Bett gefallen bin.
Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Unzuverlässigkeit.
Fakt ist: Ich bin gut angekommen, habe nach 30 Stunden Flug und 5 Stunden Autofahrt nach Leipzig auch noch eine Silberhochzeitsfeier an demselben Abend bewältigt, ab Februar einen festen Job und bin kurzfristig bei meinem Freund eingezogen und habe gemeinsam mit ihm renoviert (Bilder folgen). Viel zu tun also und irgendwie bleibt alles spannend und im Wandel. In Zukunft hört ihr hoffentlich wieder mehr von mir, denn an Unternehmungen, neuen Rezepten und viel Tütü fehlt es bei mir nun wi…

In a hole in the ground...

Dass ich ein bisschen verrückt nach Herr der Ringe bin ist dem aufmerksamen Leser vielleicht schon einmal aufgefallen (Zum Beipsiel hier, hier oder auch hier...). Dass ich dementsprechend meinen Neuseelandurlaub planen und gestalten wollte ist auch klar. Und dass ich mich wie ein Kind an Weihachten gefreut habe meine große Tour in Matamata sprich Hobbiton zu beenden war quasi das Sahnehäubchen meiner Reise. So begann meine Rundreise mit dem Whale Watching und endet, von der Vorbereitungsstation Auckland einmal abgesehen, mit dem Highlight der Hobbit-Höhlen.
Ganz wie es sich für einen echten Nerd/Freak gehört habe ich natürlich gleich das in Wellington gekaufte Fanshirt zur Tour

In die meisten der Hobbithölen wäre ich spontan am liebsten eingezogen., dabei ist nur die äußere Fassade zu sehen. Nur der "Grüne Drache" die Hobbitkneipe, ist original aufgebaut und als Besucher kann man dort zum Abschluss der Tour ein kühles Bier genießen. Da vor kurzem noch einige letzte Hobbitszen…

Art Deco Style am Ende der Welt

Vor einigen Tagen war ich in Napier. Es war eine der letzten Stationen auf meiner Reise bevor ich am Donnerstag wieder nach Hause fliege.
Kulturell und architektonisch ausgehungert durch ein Land, dessen Gebäude allesamt kaum älter als 50 Jahre sind war ich begeistert von der Architektur, die sich mir in Napier bot.
Nachdem die Stadt 1931 bei einem Erdbeben nahezu komplett zerstört wurde haben die Bewohner ihre Häuser beinahe komplett im damals modernen Art Deco Stil wieder aufgebaut. Das verleiht der Stadt ein wunderschönes Flair aus den 30er Jahren. Der Ozean und das mildere Klima tuen ihr übriges um Napier zu einem wunderbaren Ort werden zu lassen an dem man das Gefühl hat die Seele für einen Moment baumeln lassen zu können.

Ich schicke euch die liebsten Grüße
Lotte, die inzwischen in Auckland ist und von dort am Donnerstag Abend (für euch Morgen) nach Hause fliegt

Kultureller Austausch

Die frühste Besiedlung in Neuseeland fand vor 600 Jahren statt. Die Maori wurden jedoch von den Europäern so stark verdrängt, dass von ihrer Kultur kaum noch etwas übrig ist.
Nur für die Touristen werden große Events organisiert, die zwar richtig viel Geld kosten, die man aber einfach mal gemacht haben muss, wenn man schon einmal hier ist.
Und so war ich vor gestern Abend in Rotorua und bin von dort aus zu einem traditionellen Hangi Dinner in ein Maoridorf gefahren. Neben dem Essen wurden wir auch auf traditionelle Weise begrüßt und haben ein wenig über dir traditionellen Riten und Gesänge gelernt.
Alles in allem eine interessante Erfahrung, aber touristisch natürlich unheimlich überlaufen.
In diesen "Höhlen" wurde unser Essen gekocht. Das tradtionelle Essen heißt Hangi und wird in Erdlöchern mit Lavasteinen gekocht, die erhitzt werden. Ich schicke euch liebe Grüße vom Ende der Welt
Lotte