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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Ablenkung für Profis

Im Moment stehe ich ein wenig unter Anspannung. Mein Umzug geht in die heiße Phase, was bedeutet es gibt nicht nur jede Menge Orgakram zu erledigen, sondern inzwischen auch tüchtig etwas anzupacken. Dieses Wochenende sind wir an die Ostsee gefahren um die Möbel für meine Wohnung zu holen. Nach nicht einmal 24 Stunden dort brachen wir auch schon wieder nach Sachsen auf, wo natürlich nicht nur der Umzug sondern auch mein neuer Job auf mich wartet.
Heute ist Wohnungsübergabe mit dem wohl verplantesten Hausmeister der Welt, dann machen wir uns ans streichen und gründlich durchputzen bevor am Freitag mein Schrank und am Samstag alle übrigen Möbel mit mir zusammen einziehen.
Bei all dem Geplane, den Dingen die bei einem Umzug schief gehen können (ich sage nur Murphy ist mein bester Freund) und der neuen Arbeit bin ich momentan etwas unter Druck gesetzt und merke dass bereits Kleinigkeiten tüchtig an meinen Nerven zerren.
Genau aus diesem Grund wurde ich gestern gepackt, auf einen Schneespazie…

Ein Handschuhkauf mit Folgen

Ich sollte dringend den Kauf von Winterkleidung Ende Januar überdenken. Nicht aufgrund sinnlosen Konsumverhaltens, sondern weil es ungeahnte Folgen nach sich zieht.
Letztes Jahr kaufte ich Ende Januar neue Winterstiefel, weil meine Alten, obwohl erst zu Beginn des Winters gekauft,  aus dem Leim gingen (das nenne ich mal Qualität).
Die Folge: Ein heftiger Wintereinbruch, der sich gefühlt bis Mitte Juni hinzog, halb Deutschland frieren und bibbern ließ und irgendwie am Ende, trotz anfänglicher Freude über den Schnee, alles andere als schön war. Gefreut haben sich am Ende nur die Stiefel, die wurden nämlich getragen bis zum geht nicht mehr, eine lohnende Investition also.
Vor zwei Tagen kaufte ich, weil meine aus Neuseeland mitgebrachten Merino-Possum Handschuhe ein Loch hatten (mal wieder Qualität), ein paar neue Handschuhe. Sie waren im Angebot, schwarz, aus Leder und wirklich schick.
Einige Stunden später: Wintereinbruch. Schneeflocken, Eiskristalle u gebraucht" nd eine herrliche …

Essen gegen den Winterblues

Laut meinem Freund gibt es fünf Jahreszeiten in Deutschland: Frühling, Sommer, Herbst, Winter UND Matsche. Matsche lässt sich ganz einfach erklären: Denkt an den Dezember. Es ist grau, nieselt und die Kälte zieht sich durch alle Kleidungsschichten.
Dieses Wetter ist nicht nur wie gemacht für schlechte Laune, sondern auch für kuschlig warme Decken, Tee und tolles Essen gegen den Blues ;-)
Erinnert ihr euch an dieses Rezept? In demselben Kochbuch fand sich ein wunderbares Rezept für Coucous mit Aprikosen, Zimt und Kürbis.
Was nach einer eigenartigen Kombination klingt, lässt in Wahrheit das Wetter draußen sofort unwichtig werden.
Lustigerweise fing es genau einen Tag nachdem wir dieses Essen gekocht haben an zu schneien, wenn das mal kein Zeichen ist ;-)
Couscous mit getrockneten Aprikosen und Kürbis
Ihr braucht: 1/2 Hokkaidokürbis 1 Zwiebel 1 Hand voll getrocknete Aprikosen  300ml Gemüsebrühe
1 Messerspitze Safranfäden
1,5 TL Zimt
eine Hand voll gehakte Estragonblätter (hatte ich nicht)
eine Han…

Speisen mit der Antifa

Nachdem ich am Dienstag meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe (juhu Lotte verdient jetzt richtig echtes Geld), musste das natürlich entsprechend gewürdigt werden.
Und wie kann man einen bald beginnenden Job stilecht feiern?
In Leipzigs bester Currybude natürlich. Das Connewitzer Kreuz ist ja nicht nur unter Leipzigern berühmt berüchtigt. Zu Silvester kommen gerne Menschen extra angereist um die "Straßenschlachten" zwischen der Antifa und diversen anderen zu beobachten. Was für ein Zeitvertreib ;-)  Um ehrlich zu sein, so schlimm wie sein Ruf ist das Kreuz schon lange nicht mehr und wer wirklich sicher gehen möchte dass ihm nichts passiert ist bei Curry Süd wunderbar aufgehoben. Denn hier gibt es nicht nur Leipzigs beste Burger (der Halloumiburger ist sehr zu empfehlen), sondern auch die Garantie, dass einem nichts passiert. Diese Bude haut niemand klein ;-)  Zeit sollte man allerdings schon mitbringen, denn mit Hektik und Druck läuft hier gar nichts. Dafür mit wunderbar…

Warum Mr. H am Ende doch recht behält

Ich bin, was das Schreiben angeht, vermutlich eine der furchtbarsten Menschen, die man sich vorstellen kann.
Schreibe ich und bin gerade im Flow ist die Welt wunderbar, einzigartig und wirklich toll. Menschen, Orte und Handlungen fliegen mir zu, ich bin quasi nur noch Beobachter und Protokollant einer um mich herum stattfindenden Szene.
Kaum bin ich jedoch fertig überkommen mich Selbstzweifel und die sichere Annahme: Das war Blödsinn.
Ich kann von mir geschriebene Texte und Kurzgeschichten nicht noch einmal lesen. Tue ich es doch, so bin ich jedes Mal versucht alles zu löschen und meinen Laptop in die Ecke zu schmeißen.
Dabei liegt das nicht daran, dass ich überhaupt kein Talent besitze.
Schreiben gehört zu mir, wie zu anderen Leuten das morgendliche Zähne putzen (was ich natürlich trotzdem tue ;-)). Und beinahe alle Menschen, die etwas von mir lesen und ehrliche Kritik geben, mögen was ich so verzapfe. Ich habe mir schon Geschichten und Handlungen ausgedacht noch bevor ich selbst sc…

Im Winter in die Ferne schweifen- zumindest kuliarisch

Treffen sich zwei Menschen aus Jerusalem. Der eine aus dem jüdischen Westen, der andere aus dem arabischen Osten der Stadt...
Was klingt wie der Beginn eines schlechten politischen Witzes ist in Wirklichkeit die Erfolgsgeschichte zweier Köche, die nicht nur ein gemeinsames Restaurant in London führen, sondern auch zahlreiche gemeinsame Kochbücher veröffentlicht haben. Zum Beispiel das "Jerusalem Kochbuch", "Genussvoll Vegetarisch" und ein Buch mit dem simplen Titel "Das Kochbuch".
Alle Rezepte, die ich von den beiden bisher ausprobiert habe schmecken schlichtweg genial. Etwas anders, als die gute deutsche Hausfrauenküche, aber da ich davon ja ohnehin kein besonderer Fan bin sind diese Kochbücher für mich quasi das Paradies.
Gestern zum Beispiel haben wir Kichererbsen mit Honig-Süßkartoffeln gemacht und waren ganz hin und weg vom Geschmack.
Da das Essen relativ schnell geht und perfekt für kuschlige Winterabende ist, verrate ich euch heute das Rezept.


Kicher…

Lebensweisheit zum Donnerstag ;-)

In diesem Sinne einen wundervollen Donnerstag und lasst euch nicht unterkriegen.
Liebste Grüße
Lotte

Einmal Bilanz ziehen zum Mitnehmen bitte

Fast zwei Monate ist es nun her, dass ich aus Neuseeland wieder zurück gekommen bin. Mein Aufenthalt dort war letztendlich kürzer als gedacht und beinhaltete was ausschließlich reisen und kaum Arbeit. Es war also mehr ein "Travel" als ein "Work and Travel". Ich habe viel erlebt, viel gesehen, viele Menschen kennen gelernt.
Und nun, zwei Monate später sitze ich wieder in Deutschland im schönsten Matschewetter, während es am anderen Ende der Welt mit großen Schritten auf den Hochsommer zugeht.
Für mich heißt es joch: Stromanbieter vergleichen statt Schafe hüten, Umziehen statt Umherziehen und traute Zweisamkeit statt Zimmerparty im Hostel.
Im Februar beginnt mein neuer Job, mit dem ich mein Jahr Studienpause überbrücke, und zwischen dem alltäglichen Wahnsinn heißt es für mich im Moment auch: Farbe für die Wohnung aussuchen und überlegen wie ich meine Möbel unter all die wunderschönen Dachschrägen bekomme, die meine neue Wohnung zu bieten hat.
Irgendwie alles anders a…