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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.

The way it's meant to be

Der ein oder andere geneigte Leser wird vielleicht schon mitbekommen haben, dass ich ein großer Fan davon bin Abends noch einmal weg zu gehen und bei einem Gläschen Wein, einem Cocktail oder auch einem Orangensaft die Seele baumeln zu lassen.
Ich bin viel lieber einen Abend noch mal kurz unterwegs, als dass ich auf dem Sofa vor dem Fernseher sitze. (Wobei das auch wunderschön sein kann - Mein Favorit: Unser Sushi-Sonntag mit einigen Folgen Dexter)
Man kommt immer ein wenig anders ins Gespräch, wenn die Atmosphäre sich von "Zuhause" auf "unterwegs" ändert. Der Alltag mit Sätzen wie "Ich räum noch schnell die Spülmaschine aus während wir miteinander reden" bleibt einfach ein Stück weiter weg.
Wenn man das Glück hat gar nicht weit laufen zu müssen um tolle Restaurants und Bars zu finden schlägt das zwar einerseits aufs Geld, andererseits rafft man sich doch noch eher dazu auf für ein kleines Glas Wein/Limonade die Bude zu verlasen.
Vor kurzem waren wir zum e…

Weltbeste Turbo-Tomatensauce

Na gut, na gut, ich will mal nicht so sein. Zwar ist kochen im Moment nicht der Punkt 1 auf meiner "Das muss heute auf jeden Fall sein" Liste, aber hungern ist ja nun auch nicht wirklich eine gute Alternative.
Deswegen gibt es heute ein Rezept für die weltbeste Tomatensauce überhaupt. Und das Beste: Sie schmeckt nicht nur klasse, sondern ist auch innerhalb von 10 Minuten fertig.
Wer sie verfeinern mag kann zusätzlich noch ein paar Garnelen anbraten, aber sie ist auch ohne Luxus dieser Art einfach unschlagbar gut.



Ihr braucht 1 Dose gestückelte Tomaten
(ohne alles, kein Basilikum, kein Oregano kein Nix ;-)) 1 gewürfelte Schalotte 1 Zehe fein gewürfelten Knoblauch 1/2-1 TL Harissa (je nachdem wie scharf ihr gerne esst) 1/2 TL Honig, Salz, Pfeffer, Olivenöl einen Schuss Wodka  -jawohl! Tomatensauce für Große nennt sich das
Das macht ihr Die Zwiebel und den Knoblauch in einem Topf mit Olivenöl glasig anbraten.  Die Tomaten hinzu geben. Alles aufkochen lassen.  Mit Salz, Pfeffer, H…

Hitzefrei und ein kleiner Kinotipp ^^

... Ahhhhhhh es ist so heiß, da habe ich beim besten Willen keine Gehirnzelle zum Bloggen übrig. Alles verschwimmt im Flimmern des heißen Asphalts in der Sonne, schmilzt mit dem Eis dahin, das auf dem Weg vom Laden in den Mund zu Flüssigkeit wird und lässt mich alle Rezepte, die mit Kochen zu tun haben, schnell verwerfen.
Ich wollte euch eigentlich das Rezept der schnellsten und besten Tomatensauce der Welt geben, etwas Kreatives über das Alleinsein schreiben oder das Rezept für ein süß-saures Gemüseragout online stellen.
Äh--- wird nichts. Hitze macht bloggen kaputt und kochen ebenso.
Ist es heiß bleibt die Küche kalt. Sei es in Form von Ben und Jerry's Eis (Ich liiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeebe Peanut Butter Cup Eis...) Salat oder Sushi- Kochen? Nein Danke. Am See grillen? Jooooooooaaaaaa das geht noch. Alles andere? Kannst du vergessen.
Stattdessen zeige ich euch heute Nordseemitbringsel von meinem Freund (der das letzte Wochenende auf Tour an der Nordsee war- Musiker müsste man …

Die Geschichte vom verlorenen Teddybär

Heute vor 70 Jahren fand Stauffenbergs Attentat auf Hitler statt. Das kennt jeder aus seinen Geschichtsbücher, es ist (besonders heute) medial präsent und wird von Geschichtsdokus, Zeitschriften und Professoren durchgekaut und das ist auch gut so.
Ich habe schon häufiger über den Zweiten Weltkrieg und Gedenktage geschrieben. (Zum Beispiel  hier und hier), aber heute das ist anders- heute ist es persönlich.
Ich kann verstehen, dass ihr auf einem Lifestyleblog keine Gruselgeschichten über Hitler lesen möchte.
Auf einem Lifestyleblog ist die Welt schön und bunt und die Sonne scheint immer.Und das ist auch gut und wichtig so, wer will schon die ganze Zeit miese Gedanken lesen
Aber heute möchte ich euch bitten nicht wegzuklicken, nicht den nächsten Blog aufzurufen, der schöne bunte Bilder hat, sondern kurz hier zu bleiben. Statt bunter Bilder passt diese Musik (5. Klavierkonzert von Beethoven, Adagio, die schönste Musik, die ich kenne), die mich während des Schreibens des heutigen P…

Berlin my love

Letztes Wochenende haben wir spontan beschlossen nach Berlin zu fahren. Durch diverse Busunternehmen ist das eine relativ einfache und günstige Aktion.
Man setzt sich morgens in den Bus, kommt an, schlendert durch die Stadt und kann auf der Rückfahrt nach Leipzig ein wenig schlafen. Parkplatzsuche, Ärger mit der Bahn und ähnliches entfällt und preiswert ist es allemal, wenn man rechtzeitig bucht.
Da wir Berlin beide schon gut kennen, haben wir dieses Mal beschlossen uns einfach ein wenig treiben zu lassen.
Deswegen spazierten wir gemütlich von meiner Lieblingspizzeria, zum australischen Eisladen Bandy Brooks und von dort aus in aller Ruhe in Richtung Prenzlauer Berg.










Ich habe es sehr genossen einmal abseits der üblichen Pfade zu laufen. Am Kollwitzplatz gab es einen wunderbaren Markt, mit einem Lakritzstand, der mich sofort begeisterte.
Wir sind durchweg zu Fuß durch die Stadt gelaufen, was einen ganz anderen Blick erlaubt, als wenn man ständig von Bahn zu Bahn springt.
Alles in allem…

Unsicherheit ist nichts für Feiglinge

Im Moment sind bei mir viele Dinge in der Schwebe. Ab dem Wintersemester möchte ich wieder studieren.
Leider ist es bei Psychologie so, dass man ohne den Masterabschluss (fast) keine Möglichkeit hat richtig zu arbeiten.
Das wäre ja alles nicht schlimm, wenn es genügend Masterplätze für alle Bachelorabsolventen gäbe.
Das ist allerdings nicht der Fall.
So darf ich, trotz eines guten Studienabschlusses (immerhin ist er locker im 1er Bereich), bangen ob ich im Herbst tatsächlich wieder an der Uni bin.
Dass diese Regelung unfair ist steht nicht zu Debatte.
So geht es aber leider viele Absolventen kurz nach dem Studium. Man bangt und hofft, schickt unzählige Bewerbungen für den Master raus, bei denen jede Uni etwas anderes will und versucht den Juli und August nicht permanent daran zu denken, dass im Briefkasten heute die ersehnte Zusage oder die gefürchtete Absage liegen könnte.
Insgesamt keine schöne Situation.
Aber ändern kann man es nicht. Weder durch jammern, noch durch bangen, noch du…

Spontanität leicht gemacht

Wie sehr ich den Sommer mit  lauen Abenden und all seinen Facetten liebe habe ich euch ja schon hier erzählt.
Nun hat es die letzte Woche in Leipzig geregnet und grau ausgesehen, was gar nicht schlimm ist, aber natürlich spontane Abendspaziergänge etwas erschwert.
Als gestern dann schließlich doch die Sonne hervor kam hieß es: Nichts wie raus. Durch den Park nach Plagwitz spazieren, Pitas draußen essen, kleine Enten beobachten, eine Lipz-Schorle trinken und einfach leben.
Ich liebe es spontan einen Abend alle Pläne und vernünftigen Iden (heute mal gesunde Low Carb Ernährung und früh ins Bett gehen) über den Haufen zu werfen und sich einfach mal treiben zu lassen. Hier schlendern, da gucken, dort Eis kaufen. Perfekt. Und Leipzig ist wie geschaffen dafür. Als wir über die Brücke zurück nach Hause liefen sang ein Chor dort- wie in einem (Kitsch?)Film.
Und irgendwie braucht es keinen großen Aufwand, nur ein bisschen Lockerheit um so einen Abend zu genießen.
Auf dem Weg von Plagwitz nach H…

Wunderkorn mal anders

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich habe das Gefühl, dass man inzwischen mit Quionahuldigungen und den entsprechenden Salatrezepten förmlich überrannt wird.
An jeder Ecke und auf jedem Blog trifft man auf Lobpreisungen des Pseudogetreides und einem kleinen Rezept für denn allzeit beliebten Quinoasalat.
Und das gar nicht mal zu Unrecht, denn das Wunderkorn hat es wirklich in sich. Reich an Eiweiß und allen möglichen übergesunden Stoffen, hat man das Gefühl durch das kleine beschaulich anmutende Körnchen einen wichtigen Schritt in Richtung Unsterblichkeit zu gehen.
Lecker ist es außerdem- der Hype also völlig verständlich.
Da ich nun aber nicht auch noch das einhundertneununddreißgste Quinoasalatrezept bloggen will, gibt es heute den Gipfel der Individualität für euch *Trommelwirbel .........*
Salat MIT Quinoa.
Allerdings in Bällchenform, passend zur WM :P
Und die Quinoabällchen bestehen gar nicht nur aus Quinoa, sondern auch aus Kichererbsen, Feta, Petersilie, Knoblauch und…

Da kommt er nun also auch, der obligatorsiche WM Post für dieses Jahr

Ja, ja ich gebe es ehrlich zu, auch ich komme dieses Jahr nicht um die WM herum. Zwar bin ich nicht der Typ, der laut "Schlaaaaaaaaaaaaaaaand" grölt und im Trikot zum Public Viewing rennt, aber hin und wieder ein bisschen WM ist doch ganz nett.
Allerdings bin ich zum Teil was Public Viewing angeht ein bisschen seltsam.
Als Deutschland gegen Frankreich spielte war ich mit der Band meines Freundes mit auf Tour.
Vor dem Konzert gab es ein großes Public Viewing Spektakel auf dem Marktplatz der Stadt.
Alles grölte, fieberte und jubelte, nur ich saß ungerührt auf der Bierzeltbank und las seelenruhig ein Buch über forensische Psychologie und Gutachten.
Äh--- ja. Soviel dazu.
Gestern haben wir allerdings etwas Neues ausprobiert. Im Neuen Schauspiel in Leipzig gibt es das etwas andere Fußballgucken.
Ein Freund von uns, der selbst Schauspieler und Kabarettist ist verriet uns vor einiger Zeit, dass dort zum Public Viewing einfach der Kommentator stumm geschaltet wird (der Stadionsound …

Carpe Diem und so ;-)

Ich weiß es fällt schwer einfach im Moment zu leben. So viel ist man damit beschäftigt in die Zukunft zu planen oder die Vergangenheit im Kopf immer und immer wieder durch zu kauen- Da vergisst man leicht die Gegenwart und was gerade um einen herum geschieht. Facebook und Co sind dabei natürlich auch noch da, die rauben Zeit und den gegenwärtigen Augenblick auch sehr gerne und sehr schnell.
Oder man wünscht sich ein anderes Leben, hadert mit getroffenen Entscheidungen, glaubt etwas nachträglich ändern zu müssen und irgendwie doch lieber woanders zu sein.
Leider ist das alles Quatsch. Es gibt kein anderes Leben als das, was wir haben. Da können wir noch sehr jammern und betteln uns in Zukunft oder Vergangenheit wünschen. Das geht nicht.
Deswegen zum Wochenstart eine kleiner Erinnerung ;-)
Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag
Liebste Grüße
Lotte

And the livin' is easy

Liebt ihr den Sommer auch so sehr? Ich finde es gibt kaum etwas Schöneres, als laue Sommerabende an denen man mit einer leichten Jacke durch den Park schlendert, eine Flasche Weißwein dabei und sich von Mücken zerstechen lässt die Atmosphäre genießt.
Oder die Nachmittage, die so warm sind dass sie förmlich danach schreien ein weißes Kleid anzuziehen und durch die belebte Innenstadt zu schlendern. Alles ist hell, beschwingt und fröhlich. Kinder schmieren Schokoladeneis um Mund und auf Mamas beste Bluse, verliebte Pärchen ziehen Hand in Hand durch die Straßen und in der Starbucksschlange weicht dir Cappuccinobestellung zu Gunsten der Iced Varienate oder anderen gekühlten Koffeinsubstanzen.
Für mich ist Leipzig die perfekte Stadt im Sommer. Zahlreiche Parks laden zum Schlendern, Cafés zu Verweilen ein und alles hat ein lockeres, individuelles Flair und es gibt keine Sperrstunde. Als ich am Samstagmorgen von einem Tourtermin morgens um fünf  nach Hause kam, wurde auf dem Bürgersteig der K…