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Es werden Posts vom Oktober, 2014 angezeigt.

Und manchmal braucht es Kerzenlicht...

Hier war es in letzter Zeit eher ruhiger. Das liegt einerseits an dem Studium, das natürlich Zeit in Anspruch nimmt (Dafür ist es SENSATIONELL gut. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ein Studium so gut und mitreißend sein kann!), andererseits auch daran, dass ich seit einiger Zeit böse Magenprobleme habe, die mir die Laune etwas vermiesen.
Es bloggt sich schlecht über essen und Abendgestaltung, wenn man abends auf der Couch liegt und Fencheltee schlürft.
Da ein Termin beim Fachmann natürlich immer ewige Wartezeit bedeutet (offenbar nicht nur bei Psychotherapeuten  - wer hätte das gedacht) sind meine Abende und Essensgestaltungen momentan eher mäßig spannend.
Es sei denn, ihr hättet gern eine detaillierte Zusammenfassung aller Big Bang Theory Folgen- das ließe sich einrichten.
(Und nur so als Nebenbemerkung: Der nächste Mensch, der mir mit gesunder Ernährung und Schonkost kommt, darf sich auf eine ordentliche Predigt gefasst machen. Immerhin bin ich schon das Kaninchen unte…

Beschwipster Gockel

Ach ja die Franzosen... Sie sind das Sinnbild für die romantische Liebe, große Dramatik, Mode und natürlich tolles Essen.
Ich liebe, liebe, liebe Frankreich und freue mich unglaublich auf unseren Parisurlaub im November.
Was die französische Küche angeht- Oh ja, ich bin dabei. Zwar bin ich ein noch größerer Italienfan, (Low Carb---äh das funktioniert  bei mir nicht), aber guter französischer Küche kann ich einfach nicht widerstehen.
Und so hatte mich der Coq au Riesling (das ist die elsässische Variante von Coq au Vin - mit Weißwein), schon beim Lesen des Rezepts voll im Griff.
Wunderbar herbstlich mit Äpfeln, etwas Speck und Schalotten war der Coq au Riesling einfach perfekt.
Coq au Riesling
Ihr braucht (2 Personen) 1 Packung Hänchenschenkel  50g geräucherter Speck in Würfeln 100g Schalotten 1 1/2 Äpfel Mehl Salz, Pfeffer, Zucker 75 ml Apfelsaft 225 ml Weißwein 40g Frischkäse Thymian
Das macht ihr Die Schalotten schälen und würfeln. die Äpfel entkernen und in Scheiben schneiden. Den Speck in der P…

Sonntage im Licht

Es gibt diese Tag, an denen ist plötzlich alles perfekt...
Während man vom Kino durch die Stadt schlendert, wärmt einem die Sonne den Rücken, der Kaffee einer großen Kette ist auf die Jahreszeit abgestimmt, der Prak ist wunderschön und die mitgebrachten Reformationsbrötchen sind perfekt.
Könnte es schöner sein?
Ich liebe diese Sonntage im Licht. An diesen Tagen scheint die Welt in Einklang zu sein und sich ein bisschen langsamer zu drehen.
Da ich in der Woche alles für die Uni nachbereitet habe (DANKE Zugfahrt ;P), konnte ich den Sonntag vergleichsweise unbeschwert genießen.
Irgendwie ist das vielleicht sogar ein Vorteil der Pendelei. Wir werden sehen.
Das Wochenende stand jedenfalls zu meiner freien Verfügung. Was will man mehr?
Und nachdem wird den Samstag recht viel mit Freunden unterwegs waren, stand der Sonntag unter dem Motto "Pärchentag".
Und was eigenet sich dafür besser als ein Kinobesuch?
Ganz untypisch für uns, gingen wir am Mittag ins Kino um uns "Planet De…

Uni Woche Klappe die Dritte

Während ich meinen Blogpost schreibe sitze ich gemütlich auf der Couch, vor mir eine Tasse köstlichen Lieblingstee und eingekuschelt in eine Decke.
Genau die richtige Stimmung also, um zum Abschluss der "Uni-Woche" auf dem Blog ein Rezept für die quälenden Mittagsstunden oder die lange Zugfahrt nach Hause zu posten.
Es herbstelt gewaltig dabei und ist natürlich auch für lange Spaziergänge mit einer Thermoskanne Apfelsaft mit Zimt besten geeignet.  ;-)
Gefunden habe ich das Rezept übrigens auf einem wunderschönen Foodblog, der mir jedes Mal das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.
Zu dem Blog geht es hier entlang...
Das Rezept ist im Grunde so simple wie genial.
Eigentlich macht ihr ganz normale Zimtschnecken, nur, dass ihr unter den Teig eine 3/4 Tasee Kürbispüree (soll heißen Kürbis 20 Minuten kochen und dann pürieren) mischt.
Auch die Zimtfüllung habe ich eher weniger schwedisch und mehr nordamerikanisch gehalten.
Sie bestand bei mir aus einer Mischung von gemahlenem In…

Warum das innere Kind auch mal gewinnen muss.

Die Uni geht los, der Ernst des Lebens startet, höchste Zeit erwachsen zu werden und dem Ernst des Lebens entgegen zu sehen.
Denkste!
Im Hause Fuchs sieht so etwas ein bisschen anders aus.
Anlässlich meiner feierlichen Immatrikulation überreichte mir mein Freund mir eine Zuckerüte, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten.
Und weil ich das alles so wunderschön und (Achtung schlechter Wortwitz!) zuckersüß fand, gibt es für euch heute ein paar Fotos :-)

Mein Freund bezeichnete den Inhalt der Zuckertüte folgendermaßen: "Das ist alles für die Momente, die dich ärgern - Egal ob Uni oder auch das Pendeln. Das alles soll dich einfach in dem Moment verwöhnen" Dann wurde betont, dass der Inhalt ausschließlich für mich gedacht sei (tja Bella, da guckst du blöd).
Da ich ein Faible für hochwertige Schokolade und Lakritz habe, war die Tüte voll davon.
Besonders gefreut habe ich mich über die Fuchsbrotdose, die als kleinen Bonus noch eine riesige Packung Kräuertee beinhaltete- Ach wie wunderba…

Hello University

Und ganz plötzlich ist es so weit. Nach einem Jahr Pause voller neuer Erfahrungen heißt es nun: Zurück an die Uni.
Das ist aufregend, spannend und fühlt sich fast ein bisschen wie der erste Schultag an- (lang, lang ist es her).
Ordner werden gekauft, Taschen gepackt und bei allem stellt sich mir immer wieder die Frage:
Ob ich das alles überhaupt noch kann?
Den Bachelor fand ich in erster Linie anstrengend und auch etwas nervig, das ellenbogenhafte Kämpfen um die besseren Noten, den tolleren Abschluss und die damit leider auch verbundene Selbstdarstellung, setzten die Studenten nicht nur unter Druck, es trieb uns auch in den Wahnsinn.
1,0 oder 1,3 - dazwischen lagen Welten. Keine schöne Atmosphäre und auch keine gute Grundlage um neugierig und interessiert am Studium zu bleiben.
Ist das Studentenleben bestimmt von der Angst davor keinen Masterplatz zu bekommen, bleibt nicht viel Zeit um sie mit den schönen Dingen zu beschäftigen. 
Ich brauchte am Ende des Bachelor tatsächlich dieses Jah…

Hoch die Tassen

Ich bin ja ein "Nachwende Kind". Als ich auf dieser Welt eintraf, gab es die Mauer schon nicht mehr.
Da könnte ich den Tag der Deutschen Einheit etwas weniger wichtig nehmen-
Um ehrlich zu sein, bis vor Kurzem habe ich mir darüber auch nicht sonderlich viele Gedanken gemacht. Bis vor kurzem eine Frau mit Kamera vor meiner Mutter und mir stand und fragte "25 Jahre Wiedervereinigung- Grund zur Freude?"
Da wurde mir bewusst: Ich falle ja sogar in die Kategorie "Hybrid" ;-).
Geboren wurde ich nämlich im Rheinland, habe dort 2 Jahre meines Lebens verbracht und fühle mich immer noch dort zugehörig. Bis heute verfalle ich manchmal ins Rheinische (besonders, wenn ich eine Zeit dort war), sage viertel vor und viertel nach und habe die bekannte rheinische Großfresse Frohnatur ;-)
Dann zogen meine Eltern mit mir an die Ostseeküste und statt Karneval und Frohnatur, gab es nun Fischbrötchen und Norddeutsches Temperament.
Dort bin ich sozialisiert worden, in Kindergar…