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Es werden Posts vom Oktober, 2015 angezeigt.

Girls Night- Verpflegung deluxe

Manchmal braucht es einfach einen Mädchenabend. Die ein oder andere gute (oder auch billige) Flasche Wein, eine Frau zum Quatschen und stundenlange Gespräche über Männer (warum sind die so kompliziert?),  Familie (warum ist das so kompliziert), Politik (reich doch bitte nochmal mehr Wein rüber) und Mädchenthemen (top secret).
Damit man so einen Abend/Nacht auch bis in die frühen Morgenstunden durchhält,  braucht es selbstverständlich angemessene Verpflegung.
Und ganz ehrlich: Es ist ein Mädelsabend.
Also Bier, Chips und irgendwie ne Bockwurst ist da nicht drin.
Okay- wäre es auch (im Zweifelsfall wäre es sogar ziemlich toll), aber wir bedienen jetzt einfach mal das Klischee.
Als eine liebe Freundin vor kurzem zu einem derartigen Abend zu mir kam, wollte ich entsprechend für angemessene Verpflegung sorgen, hatte aber nicht besonders viel Zeit um aufwendige Dinge vorzubereiten.
Und so griff ich auf altbewährte Rezepte zurück, die eigentlich meistens gut ankommen und fast keine Zeit in d…

Tanze als würde dir niemand zusehen

Am letzten Samstag bin ich auf ein Konzert gegangen, völlig allein und ohne dass ich die Band kannte. Es stellte sich als eine besonders gute Entscheidung heraus. Denn Erstens bleibt man auf solchen Konzerten zwangsläufig nicht allein, sondern lernt neue Menschen kennen und Zweitens war die Band die absolute Neuentdeckung überhaupt für mich.
Versengold macht mittelalterliche Musik, gepaart mit einem guten Stück Folk und lockte viele Leipziger der schwarzen Szene aus ihren Behausungen (und das, obwohl parallel unglaublich viele gute Veranstaltungen stattfanden). Entsprechend gewandet füllten viele, viele Menschen die "Tonne" in der Moritzbastei. Ich sah sogar jemanden in einem Elbenkostüm ;-)
Normalerweise heuchle ich auf Konzerten nicht. Gefällt mir eine Band live nicht, kann der Sänger vorne noch so viel animieren wollen. Ich springe nicht mit, klatsche nicht im Takt (kann ich bei meinem Rhythmusgefühl eh nicht besonders) und jubele auch nicht wirklich. Faken kann ich in di…

Und was vermissen wir?

Eben bin ich über einen Spruch gestolpert, der mich zum Nachdenken brachte.
Ist es nicht tatsächlich so, dass viele Menschen (und ich schließe mich da gar nicht grundsätzlich aus) immer genau das wollen, was sie gerade nicht haben? Sind sie in einer Beziehung,  kommt es manchen Menschen tatsächlich so vor als würden sie ihre Freiheit verpassen, ihr Leben irgendwie einengen und irgendwie kleiner machen. Dann wird alles was schief läuft darauf projiziert nicht alleine zu sein.  Sind Menschen allein, so wollen sie unbedingt einen Partner mit dem sie all die Dinge unternehmen können, die sie sich sonst nicht trauen. Und bei Freunden? Ja, die neuen Freunde sind interessanter und lustiger (weil man ja noch nicht alle Facetten kennt), aber plötzlich werden die Menschen vermisst- die jede der Macken kennen, die wir schon so lange mit uns herum schleppen.  Und ja auch mit Reisen, ausgehen und was auch immer ist es nicht anders.  Häufig denken wir genau das Gegenteil von dem was wir gerade habe…

Muscheln und Meeresduft

Bevor ich loslege möchte ich euch erst einmal für eure lieben Worte zu meinem "Wiedereinstieg" in die Bloggerwelt danken!
Ihr seid so lieb. Ich hoffe sehr wieder regelmäßiger schreiben zu können! Vielen, vielen Dank für eure Worte :-) Und bevor ich jetzt ein Tränchen verdrücke starten wir einfach mit einem Post zum Sonntag oder?

Als ich ein kleines Mädchen war, fuhren meine Eltern mit mir für einen Sommerurlaub in die Bretagne.
In Erinnerung geblieben sind mir aus dieser Zeit der Geschmack gerösteten Hähnchen, das wir frisch kauften und bei diversen Picknicks zusammen mit Knoblauchmayonnaise und knusprigen Baguette verspeisten, der Geruch nach Salz, dem Meer, das plötzlich verschwinden konnte (so etwas kannte ich von der Ostsee ja nicht), Gewitternächte, in denen ich mit meinem Vater vor dem Kamin unseres Ferienhauses Don Giovanni hörte, und eine Horde französischer Kinder, mit denen ich mich mit Händen und Füßen verständigen konnte und unglaublich viel Spaß hatte.
Meine M…

Es ist kalt und grau und regnet- Her mit den Büchern

Da es hier vor kurzem sogar geschneit hat und sich das Wetter eher so im Bereich grau und deprimierend einpendelt, gibt es nichts schöneres als zusammen mit einem guten Buch, einer Tasse heißen Tee (oder selbstgemachten Pumpkin Chai Latte) auf der Couch zu sitzen, die Katze zu kuscheln und das Wetter draußen zu vergessen. Besonders gut gelingt mir so etwas immer bei Büchern, die voller Abenteuerlust und verrückter Ideen sind.
Etwas wie Couchsurfing im Iran zum Beispiel. Ich bekam das Buch dieses Jahr zu Ostern geschenkt und habe es sofort verschlungen. Witzig, originell und zur Zeit schwer gehypt berichtet Stephan Orth in seinem Buch "Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossenene Türen" von dem Alltag in einem Land, das wir meistens nur aus negativen Schlagzeilen kennen.
Dabei bleibt es, bei all der Schwere die sich dahinter verbirgt, amüsant, lebensfroh und voller Abenteuer.
Bei all dem Humor, den Anekdoten und verrückten Momenten wird allerdings trotzdem nicht a…

Back to Lotte... Back to myself

Hallo ihr Lieben Leser (sofern ihr noch vorhanden seid?!)
Nachdem ich eben zum ersten Mal seit Monaten (Ja- ehrlich es waren Monate) auf die Bloggerseite zugegriffen habe, las ich einen Kommentar von Elke. Frei nach dem Motto: Lebt Lotte noch?! Ja, tut sie. Auch wenn sie lange verschwunden ist.
Verschwunden aus Gründen, die hier nicht hergehören.
Dinge, die mich beschäftigt haben und mir viel Zeit und Kraft genommen haben, die ich sonst so gerne zum Bloggen verwendete.

Noch dazu war das letzte Semester derartig anstrengend, dass ich kaum wusste wie ich die Zeit finden konnte mir meinen Alltag zu bewältigen. (Soviel zu "Studenten haben unendlich viel Zeit." Leider nicht. Zumindest nicht in meinem Fach und mir ist zu Ohren gekommen auch in allen anderen nicht- Danke Bologna...)


Ich kann nicht sagen, ob diese anstrengende und an meinen Kräften zehrende Zeit nun hinter mir liegt oder ich einfach weiter darin herum stolpere.
Und ich kann leider auch nicht sagen, wie häufig ich z…