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Es werden Posts vom November, 2015 angezeigt.

Von Nudelgöttinnen und neuem Hulkfood

Zum Beginn der neuen Woche verdränge ich meine Prüfung am Donnerstag  gibt es für euch ein kleines Rezept. Und, wer hätte das bei dem Titel gedacht, es handelt sich um ein Pastarezept, das schnell, einfach und mühelos ganz großes Kino veranstaltet.
Radicchio gehört nun nicht wirklich zu meiner allerliebsten Salatsorte, Schnell wird er mir zu bitter und auch zu dominant. In dieser Variante wird er jedoch gekocht, mit Orangensaft verfeinert und abgerundet durch den salzigen Geschmack schwarzer Oliven. Für die herbstlich-winterliche Komponente sorgen gehackte Walnüsse und schon ist das Essen perfekt.
Die Anregung hierfür fand ich übrigens in der neuen Ausgabe der LECKER (nein, ich bekomme dafür nichts, ich bleibe werbefrei und erhalte durch die Erwähnung keine Vergünstigungen oder sonstiges Brimborium)
Und da Radicchio nun einmal unglaublich gesund, voller Vitamin C und Vitamin B ist und sowieso wahrscheinlich bald zum "Superfood" erklärt wird -
Anmerkung der Verfasserin: Was s…

Wer anderen eine Freude macht... Fällt selbst hinein

Ich liebe es Menschen zu beschenken. Das muss gar nichts Großes oder Teures sein! Eine Kleinigkeit, die ich dem Überraschten strahlend überreichen kann, reicht völlig aus.
Gehe ich im Supermarkt an Joghurt mit Starwars Aufdruck vorbei, fällt mir sofort jemand ein, dem ich diese Kleinigkeit mitbringen kann. Sehe ich eine schöne Postkarte, die perfekt zu einem Menschen passt, der bald Geburtstag hat wandert sie sofort mit. (Ganz ehrlich? Geburtstagspostkarten sind bei meiner Generation eine echte Seltenheit- an ihrer statt gibt es inzwischen einfach Facebook oder Whatsappnachrichten, schneller und kostenlos).
Menschen beschenken ist einfach fantastisch und macht jede Menge Spaß.
Genauso wie Geschenke und Überraschungen erhalten.
Ich strahlte den ganzen Tag wie ein Honigkuchenpferd, als ich vor einiger Zeit diese Überraschung aus dem Briefkasten fischte.
Schon allein für dieses Strahlen und Leuchten ist Kleinigkeiten verschenken eine geniale Sache.
Und so kam es, dass ich vor kurzem den …

Schneespaziergänge und Lieblingsfilme

Ach ja... Das Altern. Vor kurzem habe ich es wieder erfolgreich hinter mich gebracht und zähle nun ein Jährchen mehr auf dem Buckel.
Als Kind habe ich immer gedacht, wenn man so alt ist wie ich jetzt, dann ist irgendwie alles fertig. Jetzt nicht unbedingt Studium und Karriere, aber so privat halt. Man hat so einen komischen Typen auf einem weißen Pferd (wahlweise auch Einhorn) aufgegabelt und gründet dann mal seine Familie. Oder eben man ist schon total reich, hat die Welt bereist und ist irgendwie ständig zu Ausstellungseröffnungen, Oscarverleihungen oder schicken Dinnerparties mit Präsidenten eingeladen.
So ganz realistische Vorstellungen vom Leben halt.
Leider musste ich feststellen, dass diese unglaublich realistischen und bodenständigen Erwartungen bei mir nun ausgerechnet nicht in Erfüllung gegangen sind.
Bei allen anderen in meinem Alter natürlich- nur ich hab das alles wieder nicht (besonders das mit dem Einhorn ist sehr schade, wenn ihr mich fragt).
Traurig bin ich darüber trot…

Von guten Mächten?

Natürlich sind auch bei mir die Ereignisse von Paris nicht ohne Gedanken und Gefühle geblieben.
Viel geht mir durch den Kopf und nimmt Raum ein.
Ein Verwandter von mir war zum Zeitpunkt der Anschläge im Stadion und ich bin sehr dankbar, dass ihm nichts passiert ist. Dieses Gefühl der Dankbarkeit war- bei all dem Schrecken, der geschah und sich ausbreitete- sehr groß in mir vorhanden.
Wir haben Glück gehabt als Familie. Viele andere haben es nicht. Und so bin ich natürlich in Gedanken bei all jenen, die Freunde und Verwandte verloren, selbst Opfer der Attentäter wurden und heute noch um ihr Leben kämpfen.
Ich wünsche diesen Menschen alle Kraft, die sie aufbringen können um diese Zeit zu überstehen.
Nicht vergessen möchte ich die Helfer vor Ort. Solche Bilder lassen auch Ersthelfer nicht kalt, selbst, wenn sie in diesem Moment funktionieren und ihr Arbeit machen- manche verfolgen diese Bilder eine lange Zeit. Das ist, wie eine Professorin einmal in einem Seminar zum Thema "Notfallp…

Hunger gegen Kummer

Wir Blogger faken ja viel. Perfekte Wohnungen (in denen sich der Abwasch stapelt), viel Zeit für laaaaaaaaaaange Spaziergänge bei romantischem Licht, das perfekte Maß an Glückseligkeit und überhaupt so manches.
Ich verrate mal einen kleinen Insider für euch. Ist bei mir alles gar nicht so. Nix mit perfekt und alles prima-
Auch bei mir gibt es Zeiten, in denen ich mit gebrochenem Herzen heulend und schniefend vor meinen Freundinnen sitze, oder auch einfach nur muffelig drauf bin, die Wohnung aussieht als hätte hier vor kurzem eine Horde Orks eine wilde Party gefeiert und ich seit mehren Monaten weder Sport gemacht habe noch irgendwie glaube das in nächster Zeit auch mal zu schaffen.
Kommt natürlich nicht auf den Blog... Mööp. Will keiner lesen und das verstehe ich auch gut.
Eine Sache allerdings muss ich euch heute zeigen.
Es ist mein absolutes Geheimrezept gegen Weltschmerz à la "Keiner liebt mich... nie wird mich jemand wirklich lieben", "Ich bin fett und hässlich und …

Remember, remember the ninth of November

... Irgendwie habe ich ja fast ein wenig schlechtes Gewissen. Zur Zeit bin ich doch etwas ernst unterwegs und schreibe Texte, die nicht unbedingt immer nur gute Laune machen. auch heute müsst ihr leider noch einmal dadurch, bevor es dann bald ein Rezept gegen Traurigkeit und schlechte Laune gibt (im wahrsten Sinne des Wortes).
Aber heute muss es noch einmal sein. Warum? Weil gestern der neunte November war.
Und, im Gegensatz zu dem netten Reim auf den ich im Titel anspiele (wer hat es erkannt?), ist an diesem Tag nicht ein katholischer Terrorist mit einem Anschlag gescheitert, sondern einiges andere in der Weltgeschichte passiert.
Das offizielle Ende der französischen Revolution durch einen Staatsstreich von Napoleon Bonaparte zum Beispiel, der Ausruf der Republik in Deutschland 1918, der Hitler-Ludendorff-Putsch 1923, die Pogromnacht 1938, der Fall der Berliner Mauer 1989... Und das sind nur die Ereignisse, die jedem von uns recht schnell in den Sinn kommen.
Ein Tag, der im wahrsten …

Herbst, Herbst, Herbst - Studentenleben in der Realität

Hier ist gerade ein bisschen Land unter. Ich hatte ja die Hoffnung mit Beginn des vorletzten Semesters würde mein Arbeitspensum etwas sinken.
Pustekuchen.
Stattdessen mache ich strukturierte Tagespläne, damit ich irgendwie noch einmal Land sehe.
Denn, ganz ehrlich, so wie ich zu Beginn meines Studiums gleich nach dem Abi gelebt habe, möchte ich nicht mehr leben. Damals spürte ich den vollen Druck von Bologna, der de facto hieß: Es gibt nicht genügend Masterplätze für euch. Also wenn ihr keine 1,0 in der Prüfung habt, dann seid ihr draußen und könnt euch trotz Spitzenabi (NC Psychologie = 1,2) und Bachelorabschluss auf  die Arbeitslosigkeit freuen.
Das hat ziemlich viel des lockeren Studentenlebens einfach mal eben kaputt gemacht. "So viel Zeit wie im Studium wirst du nie wieder haben" oder "Ach das Studentenleben ist so herrlich" waren Sätze, die ich der Diplomgeneration gerne einmal genauer erklärt hätte.
Aber wir wollen ja nicht meckern. Im Bachelor habe ich mich…

Klein Paris in meiner Küche + Gesunde Schokoladenkekse für dunkle Herbstabende

Vor kurzem habe ich beschlossen meine Wohnung ein bisschen zu verändern. Passend zu einer veränderten Situation in meinem Leben, beschloss ich dem Ganzen auch einen realen Raum zu geben.
So sehr ich die Wohnung und Einrichtung liebe, es war Zeit für einige kleine Veränderungen.
Da ich als Studentin nicht besonders viel Geld zur Verfügung habe, geht es nicht mal eben neue Möbel zu kaufen. Von daher mussten ein paar kleine Details reichen.
Besonders gefreut habe ich mich in diesem Zusammenhang über eine Schriftzug, den ich in einem recht neuen Einrichtungsgeschäft in Leipzig gefunden habe.
Meine Küche ist blau... Am Anfang hat mir das überhaupt nicht gefallen und ich habe überlegt sie zu überkleben. Irgendwann gewöhnte ich mich daran und jetzt, vor einigen Tagen fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Natürlich ist die Küche blau! Im Zusammenhang mit roten und weißen Accessoires ergibt das nämlich die französischen Nationalfarben. Und Froonkreisch und Lotte = die ganz große Liebe :-)
Al…

Post Dok

Zu Beginn der Woche ein kleiner universitärer Wortwitz als Titel- auch das muss manchmal sein. ;-)
Dabei geht es heute gar nicht um wissenschaftliche Karrieren, sondern tatsächlich um Filme.
Die letzte Woche war in Leipzig diesbezüglich nämlich einiges los. Wie jedes Jahr fand hier die DOK statt, das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilme. Und, nach 5 Jahren, man lese und staune, habe ich es dieses Jahr tatsächlich das erste Mal geschafft daran teilzunehmen. Wobei das Wort Teilnahme vielleicht nicht gerechtfertigt ist, wenn man ganze 3 Veranstaltungen schafft. Aber mehr war leider nicht zu machen.
Dafür waren alle Filme die ich sah absolut großartig und empfehlenswert- das hat man ja auch nicht jeden Tag.  So sah ich einen Film, der sich mit einem finnischen School Shooter beschäftigte, einen animierten Kurzfilm über die Todesstrafe in den  USA, eine Dokumentation über ein Sozialprojekt für Sexualstraftäter in Florida und, für mich am meisten beeindrucke…