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Es werden Posts vom März, 2016 angezeigt.

Bilder für Hobbyromantiker

Der Ostseeurlaub bei meinen Eltern war dieses Jahr vor allem Eines: Ein wenig zu kurz. Da ich mitten im Praktikum bin, konnte ich nur wenige Tage am Meer verbringen und es hieß diese Zeit auf das intensivste zu nutzen.
In atemberaubender Geschwindigkeit installierte ich meinen Eltern einen Firestick für diverse Fernsehunterhaltung. (Wir begingen die Premiere desselbigen indem wir uns diesen Film ansahen und schallend lachten) und führte meine Mutter in die Untiefen der Apple Technik ein. Zum Glück las ich gerade ein sehr inspirierendes Buch über Steve Jobs, sonst hätte ich das Gerät wahrscheinlich an die Wand geschmissen.
Ansonsten gab es wie üblich Unmengen fabelhaftesten Essens (Habt ihr Lust auf ein Bolognese Rezept à la Mutter Fuchs? Es ist unschlagbar gut), viele familieninternen Witze und Kabbeleien und wundervolle Spaziergänge am Meer.
Außerdem habe ich den Touristentipp in Stralsund schlechthin für euch, aber den gibt es beim nächsten Mal. Heute zeige ich euch nur ein paar Bil…

Montagsmotivation: Warum Introversion nicht die schlechteste Idee ist

Heute möchte ich euch ein Thema vorstellen, das in einer lauten Welt häufig keinen Platz findet und ich möchte anfangen indem ich euch etwas über mich erzähle.

Als ich ein Kind war machte meine Mutter sich häufig Sorgen um mich. Ich war nicht wie die anderen Kinder in meiner Umgebung, ging nicht gerne in den Kindergarten und wehrte mich vehement dagegen bei Übernachtungspartys zu bleiben. (Das volle Programm mit weinen und allem)
Im Gegensatz zu lauten Kindern zog ich mich häufig zurück, konnte stundenlang allein in meinem Zimmer spielen und lernte sehr früh lesen.
Geliebt habe ich vor allem Dinge, die andere Kinder vielleicht gelangweilt hätten. Museen, Musik und Hörspiele zu klassischen Komponisten versetzten mich in Begeisterung. (by the way. Der "Holzwurm in der Oper" ist meine persönliche Empfehlung an alle, die Kindern klassische Musik und Opern nahe legen wollen)

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich bei Übernachtungsbesuchen mit vielen Kindern schnell Heimweh bek…

Österliche Grüße

Ihr Lieben
Ich wünsche euch das zauberhafteste Osterfest alle Zeiten. Derzeit bin ich bei meiner Familie an der Ostsee.
Neben Panikkäufen (es könnte ja sein, dass wir wie jedes Jahr Ostern verhungern) und des 24-Stunden "Ich helfe meiner Mutter ein Ipad zu führen"/"Meinem Vater diverse Serienangebote von Amazon Prime nahe zu bringen"-Dienstes testete ein wundervolles veganes Café, das ich euch am Mittwoch vorstellen werde, und versuche ein wenig zu entspannen.
Eine herrliche Zeit voller guter Gespräche, wundervollem Essen und geruhsamen Abenden vor dem Ofen. Was könnte man sich Ostern mehr wünschen?
Ich schicke euch die wärmsten und herzlichsten Grüße und wünsche euch einen fleißigen Osterhasen.
Lotte

Imagine better- be better

Schaltet man Radio und Fernseher ein, fällt es momentan schwer daran zu glauben, dass der Mensch gut sein kann, dass es Exemplare unserer Spezies gibt, die sich nicht gegenseitig an die Gurgel springen und versuchen sich zu vernichten.
Den Glauben an die Menschheit kann man in Zeiten von den Anschlägen in Istanbul und Brüssel, in Zeiten von Wahlen, die rechts populistische Parteien mit hohen Prozentzahlen bedenkt und Bürgerkriegen schnell verlieren - sehr viel schneller als man es sich vorstellen kann.

Und das ist nur allzu verständlich. Aber nützt es tatsächlich etwas sich zu beschweren, zu beklagen und darüber zu schimpfen dass die Welt ein schlechter und grausamer Ort ist an dem früher alles besser war?
Ich denke nicht.
Meiner Meinung nach ist es jetzt erst recht die Zeit etwas zu tun, sich zu engagieren, aufzustehen und zu zeigen: Ja in dieser Welt geht es schlimm zu, aber ich kann einen Unterschied machen.
Vielleicht nur einen kleinen, aber immerhin.
Sei es im Engagement gegen Re…

Montagsmotivation: Meal Prep Teil 2 - Mein Fazit nach einer Woche Tupperdose

Nun ist es also wieder Montag und während ihr das lest bin ich schon im Praktikum.
Meine Arbeitswoche beginnt täglich um 5.40 Uhr (abseits gelegener Praktikumsplätze sei Dank) und wenn ich Glück habe bin ich um 17.30 Uhr wieder zuhause.
Dann habe ich allerdings noch nichts für meine Masterarbeit gemacht und arbeiten war ich auch noch nicht.
Folgerichtig bleibt wenig Zeit zum kochen und so begann ich letze Woche Sonntag minutiös auf Vorrat zu kochen.  Selbst mein Frühstück bereitete ich vor, sowie gesunde Snacks und Süßigkeiten, damit ich trotz der vielen Arbeit immer wieder auf  gute Alternativen zum Schokoriegel zurückgreifen konnte.  Beim Praktikum hieß ich schon "Die Praktikantin mit ihren Tupperdosen" und es wurde angeregt einmal eine Studie darüber zu machen.
Denn während alle anderen in der Kantine aßen, holte ich am Tisch seelenruhig eine Tupperdose heraus und aß bereits Vorbereitetes. (Ich bin sehr empfindlich was Kantinenessen angeht und vertrage es überhaupt nicht.…

Finde die Elster

Am letzten Wochenende hatte ich wundervollen Besuch aus Hamburg. Eine Freundin aus Schulzeiten kam mich mit ihrem Freund besuchen. Die beiden waren die wundervollsten, angenehmsten und fantastischsten Gäste, die ihr euch vorstellen könnt und es hat großen Spaß gemacht mit ihnen gemeinsam die Stadt unsicher zu machen.

Und weil Besuch von lieben Menschen immer ein schöner Anlass ist um Neues zu entdecken und an Orte zu gehen, die man in seiner Heimatstadt nie aufsucht, freue ich mich immer gleich doppelt über Gäste.
So kam es, dass ich zum ersten Mal ganz oben auf dem MDR Turm stand und eine spektakuläre Aussicht über Leipzig bewundern konnte.
Bisher aß ich immer nur im Restaurant, das sich eine Etage tiefer befindet, und war um ehrlich zu sein etwas zu faul noch weiter hinauf zu laufen - Zumal man schon beim Essen einen fantastischen Blick über die Stadt genießen kann. Ganz oben toppt dann jedoch noch einmal alles.


Eine weitere tolle Entdeckung, die wir zusammen machten, war ein Abenda…

Montagsmotivation: Meal Prep oder: Lotte ist gut vorbereitet

Zur heutigen Montagmotivation wird es nicht psychologisch, dafür aber ökonomisch.
Es soll um ein kleines Selbstexperiment gehen, das ich diese Woche starte.
Oder vielmehr gestartet habe, denn so richtig begonnen habe ich bereits gestern.

Als am Nachmittag mein letzter Besuch das Haus verließ,  legte ich mich zunächst mit Kopfschmerzen für eine Viertelstunde aufs Sofa   war ich hoch motiviert viel zu schaffen.
Denn den ganzen Sonntagnachmittag gammeln ging keineswegs.
So wusch ich Wäsche, bezog mein Bett neu, machte ein kurzes Workout und bügelte.
Allerdings waren dies nur Beschäftigungen am Rande, denn die wahre Kunst am Sonntagnachmittag bestand darin mein Essen für die gesamte nächste Woche vorzukochen und in total hässliche Plastikbehälter  stylische Plastikschalen umzufüllen.
Heute beginnt mein letztes Praktikum für dieses Studium und ich freue mich unglaublich drauf.
Allerdings wäre nur Praktikum ja auch etwas langweilig oder? Und so gehe ich nebenher weiter arbeiten und schreib…

Gesunde Süßigkeiten für Zwischendurch... Healthy, healthy, healthy

Ach ja, die Prüfungszeit ist vorbei, ich habe seit 2 Wochen beinahe jeden Tag Besuch und so langsam schlägt das alles ein bisschen auf die Hüften.
In der Lernphase aß ich pro Woche eine Daimtorte, versuchte mich zwar weiterhin gesund zu ernähren und Sport zu machen, blieb aber konstant bei ein wenig Süßkram jeden Tag.  Sehr untypisch für mich- Der Heißhunger auf Zucker blieb auch nach der letzten Klausur bestehen und irgendwie habe ich langsam das Gefühl bekommen, dass ich da einmal gegensteuern sollte.  Umso schöner, dass mir eine liebe Freundin Rachel Aust empfahl. Die wunderschöne Youtuberin aus Bisbane macht nicht nur fantastische Videos zu Minimalismus, sie stellt auf ihrem Kanal auch allerlei wunderbare, gesunde Snacks vor.  Perfekt für die Lotte und ihren Hunger auf Süßes. 

Und so probierte ich die Tage eine modifizierte Variante von Rachel Aust "Twix Bits" aus und war sofort begeistert.  Das Ganze schmeckt herrlich süß, besteht aber beinahe ausschließlich aus gesunden …

Auralesen in Nürnberg

Wer mir auf Instagram folgt weiß es bereits: Kurz bevor meine Fahrt nach Venedig begann fühlte ich mich dermaßen erschöpft, ausgelaugt und fertig, dass ich diese kurzerhand absagte und beschloss mich etwas zu erholen.
Das war auch bitter nötig. An dem Abend nach meinem Entschluss schlief ich 11 Stunden am Stück und bekam trotzdem noch Halsschmerzen und Erkältungsgefühle, die mich die ganze Zeit über nicht vollständig losließen.
Im Nachhinein war es kein Wunder, dass es mir so erging. Ich lief seit fast einem Jahr durchgehend ohne Pause auf Höchstleistung und hatte dazu auch privat einiges zu bewältigen.
5 Tage Ruhe waren also einfach wirklich dran.
Aber ich wäre nicht Lotte Fuchs, wenn ich komplett und ausschließlich auf der Couch gesessen hätte. Meine Fahrkarte nach Venedig wandelte ich kurzerhand in eine Karte nach Nürnberg um und verbrachte dort einen herrlichen Tagesausflug im Frankenland.
Und das war eine grandiose Entscheidung.
In Nürnberg war ich bisher noch nie, die Stadt ist g…

Montagsmotivation: Und manchmal muss man einfach machen- Konfliktlösung durch Handeln?

Heute führt euch die Montagsmotivtaion in die tiefsten und alten Abgründe der Sozialpsychologie, in verstaubte Bücher und zu alten Herrschaften, die wichtige Dinge herausgefunden haben.
Passend zum immer größer werdenden Irrsinn hier in Sachsen und seltsamen politischen Statements dazu, habe ich tief in der Sozialpsychologiekiste zur Konfliktforschung gegraben.
Sozialpsychologie gehört, neben klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie (und naja eigentlich allem an Psychologie) zu einem der spannendsten Forschungsbereiche überhaupt.
Sie beschäftigt sich damit wie Menschen in Gruppen agieren, warum es zu Massenphänomenen kommt und wie man Einstellungen und Konflikte zwischen Gruppen ändern kann.  Es wäre sehr wünschenswert, dass in den aktuellen politischen Debatten anstelle von Panikmachern einmal Sozialpsychologen befragt werden, die genau erklären können wie und warum welche sozialen Zusammenhänge funktionieren.
Passiert nur leider nicht, denn Wissenschaft bringt meistens w…