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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

1001 Nacht in Lottes Küche oder bestes Katerfrühstück to go

Vor zwei Wochen war ich in Leipzig zu einer großen Party eingeladen. Wir hatten alle unglaublich viel Spaß, tanzten die gesamte Nacht und flippten alle ein wenig aus - ich sage nur Dinosaurier tanzt im Flur- insgesamt war es also ein extrem gelungene Veranstaltung.
Beinahe noch gelungener als die Party an sich war jedoch das Katerfrühstück am nächsten Tag. Die Mitbewohnerin einer Freundin zauberte dieses wunderbar einfache aber geniale Frühstück, das binnen Sekunden von den beinahe zwanzig Übernachtungsgästen verschlungen wurde (ok, der Großteil davon von mir- ich saß aber auch direkt vor der Schüssel) und da mit Bloggern frühstücken bedeutet, dass jedes neue geniale Rezept aufgesaugt und mit dem Kommentar "Darf ich das bloggen???" versehen wird, habt ihr auch etwas davon. Ich habe das Rezept noch einmal nachgekocht und habe fest vor mich dieses Wochenende, wenn möglich, komplett davon zu ernähren- so gut ist es. Und ich bin wirklich wählerisch, wenn es darum geht Gerichte ü…

7 Dinge, die meine Laune verbessern

Manchmal hat man so Tage... Tage, an denen einfach alles schief geht. Tage, an denen nichts funktioniert, Tage, die grau und voller Misanthropie sind. Jeder Mensch hat diese Tage und es ist völlig in Ordnung.
Manchmal bin ich traurig und weiß nicht warum, manchmal kann mir die Welt gestohlen bleiben.  An solchen Tagen finde ich es wichtig, dass ich liebevoll mit mir umgehe, ein bisschen, wie man mit einem kranken Kind umgeht. Dafür gibt es keine Geheimrezeptur, die jedem passt und kein Allheilmittel, das bei gewissenhafter Einnahme Weltschmerz auf ewig bekämpft. Es sind kleine Tricks und Kniffe, die ich anwende, weil ich mich nach beinahe 26 Jahren und einigen sehr harten Zeiten gut mit mir auskenne. Ich weiß was mir gut tut und genau das mache ich dann. 
Aber bevor ich euch meine fünf Favoriten für traurige Tage nenne, möchte ich zwei Dinge voran stellen. 
Erstens, wenn ich von Weltschmerz und Traurigkeit spreche, dann meine ich keineswegs eine klinische Depression. Das sind zwei se…

Bodyimage 2.0 oder Warum es etwas ausmacht wie du über deinen Körper sprichst

Wer von euch ist einem Umfeld aufgewachsen, in dem ausschließlich positiv über den eigenen Körper gesprochen wurde?
Wer von euch hat noch nie gehört, dass jemand eine Diät macht?
Wer von euch hat noch nie den Satz gesagt "Ich muss dringend abnehmen"?
Und wer von euch hat diesen Satz noch nie aus dem Mund eines ihm nahe stehenden Menschen gehört?

Ich tippe einfach mal darauf, dass es niemandem so geht. Glückliche Menschen, die all diese Fragen mit "Ich" beantworten können: Bitte einen Kommentar hinterlassen. Ihr seid die Königinnen des Tages (und Könige für die zwei Männer, die hier lesen).
Tatsächlich das (ver)urteilen des eigenen Körpers oder des Körpers eines anderen Menschen so alltäglich, dass es uns gar nicht mehr auffällt. "Bei den Schenkeln sollte die besser eine andere Hose tragen" kommt relativ schnell im Gespräch auf. Die Frage "Sehe ich fett darin aus?" Stelle ich ungefähr fünf Mal pro Kleidungsstück, wenn ich mit meinen Mädels shoppen …

Vom Heimweh oder vom guten Gefühl der Melancholie

Am letzten Wochenende war ich in Leipzig. Eine liebe Freundin von mir feierte eine große WG Party und ich traf mich außerdem mit Dr. Ralf Friedrich (seinen Gastbeitrag könnt ihr hier lesen), seiner wundervollen Freundin und dem nicht minder wunderbaren Hund Professor Lupin. 
Und ich bekam Heimweh.  Heimweh bekomme ich jedes Mal, wenn ich nach Leipzig fahre. So ein komisches Ziehen in der Bauchgegend und ein bisschen schlucken müssen, wenn ich nach Hannover zurück kehre.  Und irgendwie macht mich das immer ein bisschen unzufrieden. Denn, um ehrlich zu sein, ist das Jammern auf hohem Niveau. Schließlich ist es nicht so, dass ich zurück in die Hölle fahre, sondern zu lieben Freunden, einer Arbeit, die mir großen Spaß macht und so vielen Veranstaltungen, dass ich das Ganze auch locker in ein halbes Jahr packen könnte.  Und trotzdem ist es nicht einfach. Als ich nach Hannover zog dachte ich, es wäre vorbei mit Leipzig. Ein neuer Lebensabschnitt steht an und ich werde gar keine Zeit haben …

Montagsmotivation - Sei dein eigenes Einhorn

An diesem Wochenende stand viel unter dem Stern der Tierwesen. Ich kaufte ein Poster mit einem Einhorn in Therapie, traf einen Dinosaurier auf einer Party und wurde allseits für meine Tasche gefeiert, auf der ein Einhorn felsenfest behauptet: I don't believe in humans.
Warum ich euch das erzähle? Nun, ich habe ein wenig überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass etwas mehr Exzentrik in mein Leben gehört.
Seit ich aufgehört habe zu studieren und mein eigenes Geld verdiene, bin ich ein wenig angepasst geworden. Vor lauter neu sein und alles entdecken, habe ich mit einem Mal angefangen sehr viel Wert auf das Bild zu legen, das ich nach Außen präsentiere und versucht das ein wenig zurecht zu biegen. Allerdings habe ich dabei ein wenig vergessen, dass mich Angepasstheit eigentlich gar nicht ausmacht.. Denn ganz ehrlich? Ich mag mich eigentlich genauso wie ich bin. Mit einer festen Meinung ohne immer allen gefallen zu wollen und gemocht zu werden, mit all den Herr der Ringe Zitaten,…

(W)Mut zur Veränderung?

Gestern brach in Hamburg das Inferno aus. Bilder, die eigentlich nicht so richtig hierher passten, strömten durch die sozialen Medien. Es gab riesige Aufschreie wer, wann, wie, warum angefangen hat und schuldig ist und mir verursachte das alles, um ehrlich zu sein, ein starkes Gefühl von Übelkeit. Und wisst ihr warum?
Weil, um ehrlich zu sein, das ganze Auto abbrennen, Brandsätze werfen und Leute zusammen schlagen das Niveau eines Zweijährigen hat, der das hübsche Spielzeug kaputt macht, weil es dem Nachbarskind gehört. Wobei, ich muss mich offiziell bei allen Zweijährigen entschuldigen, die sind nicht so.
Bin ich mit allem einverstanden, was die G20 veranstalten? Mag ich Donald Trump? Finde ich, dass wir keine Mitspracherechte haben sollten? NEIN.
Ich bin ein erklärter Freund der Demokratie. Ich stehe ein für Versammlungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren. Ich stehe auf für die Menschenrechte und bin dafür, dass jeder Mensch unabhängig vom Status seiner Familie, seiner Religion,…

5 Podcasts, die den Abwasch schöner machen.

Seit einiger Zeit macht mir Hausarbeit und wahllos durch die Wohnung rennen großen Spaß. Nicht, weil ich plötzlich die irre Freude dabei empfinde einen Staubwedel zu schwingen oder die Toilette zu reinigen, sondern, weil ich eine schöne Beschäftigung gefunden habe, die mir derartige Arbeiten versüßt. Podcasts. Wie bei Youtube ist Lotte sicher wieder die Letzte, die einen neuen Medientrend entdeckt, aber hey, immerhin habe ich es geschafft.
Und weil Podcasts großen Spaß machen, informativ sind und mich häufig zum Lachen bringen, stelle ich euch heute einfach 5 meiner Lieblingspodcasts vor.

1. The Skinny Confidential Him and Her 
Oh ich muss immer wieder so lachen, wenn ich Lauryn Evarts und Micheal Bosstick zuhöre. Lauryn betreibt seit Jahren den erfolgreichen Blog "The Skinny Confidential" und vor einiger Zeit haben sie und ihr Mann Micheal beschlossen in einem Podcast "some measure realness" zu zeigen - und das tun sie, immer mit einem Augenzwinkern, häufig kontrove…

Frühstück für verregnete Sommertage

Am Wochenende habe ich nicht nur das Design meines Blogs verändert, ich war auch Joggen - Bei Starkregen. Oh ja, als ob mich drei Regentropfen vom Rennen abhalten... Dachte ich. 
Die Realität war besagter Starkregen und ich mittendrin. Als ich schließlich völlig durchnässt nachhause kam, wollte ich nur eins: Schokolade. Und weil das Ganze beim Frühstück eine herausragende Sache ist, habe ich einfach ein schönes Frühstück daraus gemacht.
Schokoladen-Erdnuss-Porride. Jawohl. Und weil es so lecker und gesund war, habe ich heute das Rezept für euch. Nur für den Fall, dass ihr bei Starkregen Bewegungsdrang verspürt. Man weiß ja nie.


Schokoladen-Erdnuss-Porride
Das braucht ihr 1 Hand voll Haferflocken 1 EL Chiasamen 2 EL Rohkakaopulver 1 TL Erdnussmus  (gibt es bei DM. Das ist Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz) 1 Tasse Milch nach Wahl (Ich habe Sojamilch genommen) 1 Prise Chilli Flocken 1 Prise Salz 1 EL Rohkakaosplitter Obst zum Garnieren
Das macht ihr Haferflocken, Chiasamen und Kakaopulver verrühren.  Die…

Warum eine Pause manchmal eine gute Idee sein kann

Willkommen ihr Lieben im neuen Lotte Fuchs Design... Ihr glaubt gar nicht wie viel Zeit ich am Wochenende in diesen Blog investiert habe. Um ehrlich zu sein, glaube ich es selbst nicht.  Aber hier sind wir. Frisch und neu, mit Menüleiste, Logo und Mädchenfarben. Wobei ich dieses dunkle Lila wirklich beruhigend finde.  Lotte Fuchs is back in Bloggertown und sehr froh wieder dabei zu sein.  Dennoch, die Pause hat es wirklich gebraucht. Mein Kopf war, was das Bloggen anging, völlig leer und erschöpft und heute tobt er vor Ideen. 
Ich habe gebastelt und gewerkelt, geflucht und bin völlig erschöpft ins Bett gefallen. 
Aber zurück zum Thema. Heute soll es um Pausen gehen. Um bewusste Erholung und Zeit für sich.  Ich habe ja schon immer wieder damit angegeben  hin und wieder dezent darauf aufmerksam gemacht, dass Zeit für mich leider oft sehr knapp bemessen ist und ich das Gefühl habe von A nach B zu stürmen, um am Ende völlig ausgelaugt bei Z anzukommen. 
Vorletztes Wochenende habe ich mic…

Leseliste im Juni: Zauberlehrlinge aufgepasst

Achtung, Achtung: Lotte ist zurück. Zwar noch nicht so ganz und vollständig, aber immerhin mit meiner Zusammenfassung einer Leseliste und das ist ja immerhin ein Anfang. Alles zu meiner Blogpause und wie es weiter gehen soll, erfahrt ihr in der nächsten Woche - wobei ich jetzt, da ich diesen Post schreibe, selbst nicht ganz sicher bin. (Gut, ich schreibe ihn eine Woche im Voraus. Ein bisschen Zeit bleibt also noch). Aber nun erst einmal zur Leseliste. Erstaunlicherweise ist diese ein wenig eigen. Ich habe nämlich den größten Teil des Juni damit verbracht die Serie "Die Flüsse von London" erneut zu lesen. Nachdem das neue Buch von Ben Aaronovitch "The Hanging Tree" heraus kam, war ich plötzlich so sehr in der Welt von Peter Grant gefangen, dass ich alle vorigen fünf Teile der Reihe noch einmal lesen wollte. Und das tat ich dann auch. Da ich euch allerdings nicht mit einer Zusammenfassung aller Romane langweilen möchte stelle ich euch nur den letzten Teil vor. Glaubt…

Montagsmotivation - Take a Break

Meine heutige Montagsmotivation ist ein bisschen unkonventionell, denn ich kündige eine Pause an. Jawohl. Kaum zu glauben, aber wahr: Lotte Fuchs macht Sommerpause.  Wie es dazu kam? Ich habe derzeit ein bisschen das Gefühl in ein kreatives Loch gefallen zu sein. Meine Ideen kommen mir abgedroschen und langweilig vor, mir fehlt die freudige Erwartung endlich einen Post schreiben zu können, das Gefühl ganz aufgeregt zu sein und den Kopf voller Ideen zu haben. 
Und aus diesem Grund atme ich durch. Ich lehne mich zurück, schaue was für kreative Ideen sich sammeln können, wohin mich alles führt, wenn ich keinen Plan habe und mich treiben lasse.  Ich überlege nämlich schon länger in welche Richtung es mit Lotte Fuchs gehen soll. Will ich mich mehr auf Montagsmotivationen konzentrieren, auf Bücher, Literatur, Rezepte? Was macht diesen Blog besonders, bringt euch dazu vorbei zu schauen? Sollte ich meine kreativen Texte, meine Kurzgeschichten und längeren Werke auch einfließen lassen? Möchte…

5 Dinge die ich vor Berufsbeginn gerne gewusst hätte

Nachdem ich nun 6 Monate arbeite, gibt es einige Dinge, die ich mir wünschte vor Berufsbeginn gewusst zu haben. Das sind zunächst Kleinigkeiten, diese hätten mir aber den Einstieg sicherlich ein wenig erleichtern können. Da man hinterher ja bekanntlich immer klüger ist, habe ich heute 5 Dinge mitgebracht, die mir vor dem Berufsleben hätten bewusst sein können.  Viel Spaß beim Lesen. 
1. Business Kleiderschrank Früher in der Uni war es völlig einerlei, ob ich in einem abgerissenen Nirvana Shirt mit Samtröckchen und Chucks erschienen bin. Im Berufsalltag ist das wahrscheinlich nicht die beste Idee. Wie erwachsen man wird stellte ich nicht zuletzt dadurch fest, dass ich meine Kleidung nun ausschließlich nach dem Aspekt "Kann ich das zur Arbeit anziehen" auswähle. Seither versuche ich mich an Etuikleidern und schönen Blusen und muss zugeben, dass ich wirklich Freude daran habe mich entsprechend zu stylen. 
2. Du bist verantwortlich Oh ja. Mit einem Mal. Im Praktikum war das ein w…

Dienstagsmotivation: A social Life?

In den letzten Tagen habe ich viel über soziale Medien nachgedacht und darüber, wie sie unseren Alltag beeinflussen. Dass wir über unsere Accounts bei Instagram und Co einen gewissen Filter legen, ist denke ich jedem von uns bewusst. Ich mache das nicht anders. Gar nicht unbedingt, um zu zeigen wie perfekt mein Leben ist, sondern, weil ich in Momenten in denen ich verheult auf meinem Sofa sitze oder mich streite eher selten auf die Idee komme jetzt ein Foto zu machen. Wir kreieren eine Marke, ein Bild, eine Idee von uns. Ganz so, wie wir gerne sein würden. Halten die Momente fest, die uns besonders schön, stilvoll oder glanzvoll erscheinen und posten diese dann auf unseren Accounts. Das ist völlig in Ordnung und ich bin mir sicher niemand möchte ein Bild von mir als verheultem Waschbär sehen, trotzdem überrascht es mich, wie sehr ich mich manchmal verliere. In all den bunten Bildern, all den Highlights im Leben der anderen, den Sonnenuntergängen am Strand, dem Candlelight Dinner zu Zw…

Bye Bye Studentenleben - 5 Dinge, die sich durch die Arbeitswelt verändert haben

Es ist offiziell soweit. Ich bin seit einem halben Jahr berufstätig und raus aus der Uni. Seltsam, wie schnell wie Zeit vergeht. Sechs Monate sind noch nicht besonders lange und doch juckte es mir in den Fingern einen Blogpost zu schreiben, bei dem ich die Unterschiede zwischen Universitätsleben und Arbeitswelt festhalte, denn noch erinnere ich mich gut genug an meinen Alltag im Studium um vergleichen zu können. Für alle, die also demnächst mit dem Arbeitsmarkt konfrontiert werden habe ich fünf Punkte aufgeschrieben, die sich geändert haben. 
1. Zeitmanagement Während ich im Studium meine Zeit größtenteils selbst einteilen und bestimmen konnte ob ich meine Sachen um 3 Uhr morgens und 5 Uhr nachmittags erledigen möchte, gibt es nun einen recht festen Zeitplan. Ich habe das Glück in einem recht freien Berufsfeld arbeiten zu können mit recht flexiblen Arbeitszeiten. Trotzdem gibt es Termine, die feststehen. Noch mehr als im Studium. 
2. Lernen macht Spaß Im Studium hatte ich Vorlesungen, …

Montagsmotivation - Was ist mir meine Lebenszeit wert?

Während ihr diesen Post lest, bin ich auf einer Konferenz in Prag und genieße hoffentlich den großartigen Austausch mit vielen Wissenschaftlern. Deswegen ist dieser Post von recht langer Hand vorbereitet, er geisterte mir allerdings so durch den Kopf, dass ich ihn unbedingt für euch schreiben wollte, auch wenn es vielleicht etwas trivial erscheinen mag.
Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass ich immer genervter davon war meinen Abwasch zu erledigen. Ich habe eine offene Küche (das könnt ihr bei dieser Wohnungstour sehr schön sehen) und herumstehender Abwasch gibt entsprechend sofort das Gefühl die ganze Wohnung sei unaufgeräumt und nicht schön. (Hallo Zwang - ich mag dich ja auch)
Inzwischen wohne ich seit 6 Monaten in Hannover und habe neben einem Job, sozialem Engagement, dem Blog und einem festen Sporttraining, recht wenig Zeit zur freien Verfügung. Diese wenige Zeit verbringe ich gerne mit Freunden oder mit einem guten Buch auf dem Sofa oder auch einfach mal schlafend. Jeden Tag …

Ein abenteuerlustiger Lesemonat und die vergessliche Lotte

Zunächst einmal: Uuups. Ich habe euch im letzten Monat ein Buch vorenthalten, das ich gelesen habe. Und dass, obwohl ich im "Real Life" ziemlich häufig darüber sprach und es mich wirklich berührte.


"Die Mechanik des Herzens" von Mathieu Malzieu ist so bezaubernd anders, traurig, aufwühlend und märchenhaft, dass es eine Schande wäre euch dieses Buch vorzuenthalten. Obwohl es definitiv ein Roman für Erwachsene ist, schreibt Malzieu es wie ein Märchen. An manchen Stellen ist es brutal, bedrückend und so traurig, dass ich es kurz in der Bahn aus der Hand legen musste um mich zu sammeln. Und doch ist es einfach schön, gerade weil es so anders ist. Für diejenigen unter euch, die lieber einen Film sehen, kann ich auch die Verfilmung ganz klar empfehlen. Auch wenn der Trailer eher lustig daher kommt, fängt auch der Filme die Melancholie der Bücher ein.

Aber nun zu meinen Büchern in diesem Monat - in der Hoffnung das ich keines vergesse- der letzte Monat stand ziemlich genau…

Dinner for One - Oder die Kunst Single zu sein

Vor einiger Zeit, als sich in meinem Leben eine neue Beziehung anbahnte, bekam ich von einer Bekannten folgenden Satz zu hören: "Dann wirst du jetzt auch endlich glücklich. Das verdienst du auch" Und um ehrlich zu sein machte mich dieser Satz sehr  ein wenig wütend.
Was mich daran störte war gar nicht die Freude dieser Bekannten von mir, es war vielmehr die Grundannahme, dass es um glücklich zu sein eine Beziehung zu einem Partner benötigt.
Ich bin gerne in einer Beziehung. Wirklich. Ich liebe es Dinge zu teilen, einen Partner zu haben und das Gefühl zu haben gemeinsam die Welt unsicher machen zu können. Ich mag kuschelige Abende vor Netflix, gemeinsam ins Kino oder Konzert gehen und nebeneinander einschlafen. Das sind wundervolle Dinge, die mein Leben bereichern können. Aber sind sie eindeutig der Grund glücklich zu sein, denn ohne Beziehung ist das Leben ein düsteres Jammertal?
Im Moment bin ich Single. Von einem kurzen Intervall abgesehen bin ich seit über einem Jahr wirk…

Montagsmotivation - Mein Mantra für mehr Gelassenheit

Eines der Dinge, die zum Erwachsensein dazu gehören, ist das Gefühl alles möglichst schnell und gut und zu 100% alleine zu regeln. Aufgaben, Anrufe, Mails, Arbeit... als das ruft sehr laut und sehr schnell "Ich bin WICHTIG! JETZT!" und schafft es so manches Mal Momente kaputt zu machen, die eigentlich für ein kurzes Innehalten und Auftanken gedacht sind.
Ich bin gerne fleißig, ich arbeite gerne und ich liebe es produktiv zu sein. Trotzdem bin ich sehr für ein ausgeglichenes Leben, in dem es Phasen der Ruhe und Gelassenheit gibt, damit ich im nächsten Moment wieder 100% geben kann. Aber, wie das Leben so spielt, gerade in Phasen, die vielleicht für Erholung gedacht sind, regnet es sprichwörtlich neue Aufgaben, Probleme und Mini Krisen, die es zu bewältigen gilt.
Grenzen setzten ist ein wichtiger Punkt im Alltag. Und manchmal ist genau das unendlich schwer. Manchmal kommt mir mein eigener Narzissmus in den Weg, der behauptet nur ich könne das alles jetzt lösen und zwar sofort…

Spannung zum Wochenende

Ich habe eine heimliche Leidenschaft. Ich lebe sie aus, schäme mich nicht im Geringsten dafür und bin mir sicher, dass viele sie teilen. Meine Leidenschaft nennt sich Krimiserien und ich fröne ihr mit Begeisterung. Und da ich inzwischen einige Erfahrung habe, was den Konsum diverser Krimiserien angeht, wollte ich euch heute meine fünf Favoriten vorstellen (immer in der Hoffnung, dass ihr mit euren rausrückt, denn ich bin bald mit der letzten durch und drohe auf dem Trockenen zu sitzen)

1. Lie to me  Lie to me basiert auf der Forschung von Paul Ekman zum Thema Mikrosgesichtsaudrücke und ist natürlich komplett übertrieben. Ich habe mal eine Weile in einer Forschungsgruppe gearbeitet, die sich unter anderem mit Mikrogesichtsausdrücken beschäftigte. Und auch wenn ich in diesen Teil der Forschung nicht direkt involviert war, erinnere ich mich sehr gut an die Realität hinter „Lie to me“. Nichtsdestotrotz war die Serie großartig, amüsant und spannend. Und ganz ehrlich? Schon allein für Gilian…