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Es werden Posts vom Februar, 2017 angezeigt.

Montagsmotivation: Warum Abwechslung wundervoll ist

Mit dem Wechsel ins Berufsleben, meinem Umzug nach Hannover und vielen, vielen neuen Entwicklungen, im privaten und auch nicht ganz so privaten Kontext, habe ich in den letzten Monaten unglaublich viele neue Dinge gelernt und getan. Dinge, die ich zuvor noch nie gemacht habe, von denen ich nicht wusste ob ich sie kann.  Was erst einmal für mich ein wenig beängstigend wirkte war um ehrlich zu sein genau der Sprung ins kalte Wasser, den ich gebraucht habe. Plötzlich lerne ich allein dadurch, dass ich mich in einer völlig neuen Lebenssituation befinde jeden Tag aufs Neue unzählige Dinge.  Ein kleines Beispiel? Ich wusste bisher nicht wie es ist sich politisch zu engagieren, plötzlich bin ich mittendrin und lerne und lerne und lerne. Und mit einem Mal tue ich Dinge, die ich nie zuvor getan habe, denke in völlig neuen Wegen und siehe da: auch ich verändere mich dabei. Das finde ich wahnsinnig aufregend, spannend und herausfordernd und all das kam nur, weil ich meine "Wohlfühlzone&quo…

Eine kritische Leserin - Lesemonat Februar

Monat Zwei meiner Lesechallenge ist verstrichen und ganz ehrlich? So begeistert, wie ich im Januar war, so schwer fiel es mir im Februar am Ball zu bleiben. Tatsächlich bin ich in ein kleines Leseloch gefallen und ich verrate euch woran das liegt: Ich bin unglaublich wählerisch was Bücher angeht. Gefällt mir der Stil nicht oder die Story ist mir zu flach können sich Bücher wie Kaugummi in die Länge ziehen. Tatsächlich breche ich an dieser Stelle die Lektüre meistens einfach ab. Aber diesen Monat versuchte ich mich durchzukämpfen und das bei zwei Wälzern. Am Ende gab ich bei beiden auf, was mir ein unbefriedigendes Gefühl und dem Monat Februar nur ein beendetes Buch und dafür gefühlt hundert unvollständige Lektüren einbrachte. Aber da ich nicht so schnell aufgebe, bringe ich euch heute meine Leseliste Februar trotzdem mit. Wir wollen ja am Ball bleiben...
1. Germania von Harald Gilbers Ich fand dieses Buch auf der Grabbeltheke im Buchladen. Und ganz ehrlich, da hätte es auch bleiben so…

Vom Vorteil der Arbeit und Meal Prep

Wisst ihr was einer der Vorteile ist, wenn man Geld verdient? Ich kann plötzlich wirklich Dinge kaufen, an die vor wenigen Monaten noch gar kein Denken war. Ich rede dabei nicht von Chanelhantsächchen oder ähnlichem Brimborium, sondern wirklich gutem echten Bioessen. Das macht sich besonders bei meinem Fleisch und Eikonsum bemerkbar. Tatsächlich waren das die Dinge auf die ich im Studentenleben weitgehend verzichtet habe. Einfach, weil ich nicht das Geld hatte die Produkte zu kaufen, die ich unterstützen wollte. Auch jetzt geht das nicht jeden Tag, aber ich verzichte lieber mehrere Tage auf üppigen Konsum (kenne ich ja aus Studentenzeiten) und kaufe dafür dann entsprechend teureres Fleisch in bester Bioqualität. 
Und ganz ehrlich, es macht einen Unterschied.  Von dem gekauften Fleisch esse ich übrigens auch mehrere Tage. Und das, obwohl es vielleicht nur ein Hühnerschenkel ist. Der Trick dabei? Wie üblich: Meal Prep.  Mit dem richtigen Rezept, einem großen Schmortopf und ein bisschen …

Danke Mr Eisenhower - wie To Do Listen entrümpelt werden

Es gibt so Zeiten, da wächst einem alles über den Kopf. Privat oder auch beruflich. Manchmal steht man einfach vor einem unglaublichen Berg an Aufgaben und weiß gar nicht wo man anfangen soll. Wie ihr wisst, bin ich ein großer Freund davon einen Gang zurück zu schalten und sich bewusst Zeit zu nehmen, für einen Spaziergang, eine Tasse Tee oder einen lauten Abend mit Freunden. Aber dennoch funkt das Leben manchmal derartig laut dazwischen, dass es gilt möglichst schnell und möglichst effektiv alles erdenklich abzuarbeiten. Und an dieser Stelle kommt ein Präsident ins Spiel. Das sogenannte Eisenhower Prinzip hilft nämlich spielend leicht Ordnung in die To Do Liste zu bringen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren. Und, wenn man meinem guten Freund Dr. Ralf Friedrich glaubt, führt die Anwendung des Eisenhower Prinzips dazu, dass man schlagartig keinen überfüllten Terminkalender mehr hat (seinen Gastbeitrag könnt ihr hier nachlesen). Dabei ist die ganze Sache auch noch …

Happiness - Was wirklich glücklich macht

Vor einiger Zeit verbrachte ich einen kompletten Sonntag eingekuschelt auf dem Sofa. Ich war den Abend zuvor ausgegangen und völlig erschöpft von den Ausschweifungen des Abends. Also trank ich Tee, aß eine unglaubliche Menge veganer Pankcakes und sah mir Filme und Serien bei Netflix an. Ein Sonntag wie er im Buche steht also.
Und während ich so die Netflix Bibliothek durchforstete,  stieß ich auf eine Doku die sich "Happy" nannte. Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass ich mich gerne mit Positiver Psychologie und den Auswirkungen kleiner Momente und Situationen auf das Glück beschäftige. Es ist quasi eine Leidenschaft von mir. Also war es ganz klar, dass ich mir "Happy" ansah.
Und was ich dort sah berührte mich so tief, dass ich trotz unzähliger Pancakes und Bella an meiner Seite plötzlich zu weinen begann. Nicht weil ich traurig wurde, sondern einfach weil mich die Dinge unglaublich berührten. In der Dokumentation werden Menschen überall auf der Welt gefragt was si…

Winterliche Playlist für trübe Tage

Irgendwie habe ich Geschmack daran gefunden meine Playlist mit euch zu teilen. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendetwas daran mir Lieder auszusuchen und darüber zu schreiben macht mir unglaublichen Spaß. Besonders, wenn sie eine bestimmte Stimmung transportieren sollen. So wie meine fröhliche Weihnachtsplaylist entgegen aller Kitschgesetzte oder meine Herbstplaylist für einen Roadtrip. Also gibt es heute, zum Wochenende, eine Liste für trübe Tage, voll mit Liedern, die auch den kältesten grauen Tag mit Sonnenschein füllen. 
Seit ich beinahe jeden Tag (außer den Tagen an denen ich extrem früh aufstehen muss) mit einem morgendlichen Spaziergang beginne weiß ich nämlich: Mit der richtigen Musik macht jedes Wetter Spaß - auch wenn es dann doch nur auf der Couch sein sollte ;)

Also viel Freude mit meiner kleinen Winterplaylist, die mir sehr zuverlässig ein Lächeln aufs Gesicht und ein wenig goldene Sonne in mein Herz zaubert. 

1. Awake my Soul von Mumford and Sons
Ein bisschen Kitsch, ei…

Fünf Mal winterliche Schönheitspflege

Ich bin weit davon entfernt ein Beauty Blogger zu sein - ganz im Gegenteil, ich bin froh wenn mein Lidstrich auf beiden Seiten ungefähr gleich aussieht, aber in den letzten Wochen und Monaten habe ich einige kleiner Veränderungen in der Schönheitspflege vorgenommen, die wirklich großartig waren. Und da wir im Winter ja alle böser trockener Heizungsluft und wenig Zeit an der frischen Luft ausgesetzt sind, möchte ich euch ein paar Neuerungen vorstellen.

1. Öl
Oh ja, ich liebe Öle.Sowohl für die Haarpflege (eine nächtlich Kokosölmaske vor dem Duschen wirkt wahre Wunder) als auch für das Gesicht und den Körper. Gerade im Winter, wenn die Luft trocken ist, sind Öle eine wunderbare Alternative zu normaler Creme. Meine Haut neigt zu Akne, trotzdem hatte ich nie vermehrt Pickel, wenn ich ein schönes Gesichsöl für die morgendliche Pflege verwendet habe, ganz im Gegenteil. Ich achte allerdings auf gute Inhaltsstoffe und darauf keinen Alkohol in meinen Produkten zu haben, da Alkohol der sicherst…

Let it be Liste 2.0 und warum meine Wohnung trotzdem aufgeräumt ist

Zunächst einmal:Vielen, vielen Dank für eure Anmerkungen zu der "Let it be" Liste, die ich auf mannigfaltige Art und Weise erreicht haben. Ich freue mich damit ein wenig etwas angestoßen zu haben. ;)
Heute ist er also da: Der zweite Teil meiner Montagsmotivation zur "Let it be" Liste.
Kurze Erinnerung: Ich habe mit dieser Liste angefangen. um meinen Perfektionismus ein wenig zu bremsen und mir mehr Zeit für die Dinge einzuräumen. die mir persönlich wichtig sind. Dabei ging es nicht darum Pflichten überhaupt nicht zu erledigen, sondern bewusst ein wenig auf Perfektionismus zu verzichten.
Nun bin ich seit zwei Wochen dabei und ich muss sagen: Die Let it be Liste war eine unglaublich gute Entscheidung.
Wie habe ich also meine "Let it be Liste" umgesetzt? Zunächst einmal habe ich beschlossen keine Liste zu führen. Das klingt ein wenig paradox, war aber eine sehr bewusste Entscheidung. Ich wollte daraus keine weitere Pflicht machen, die ich am Ende des Tages a…

Ich muss los die Schaukel wird frei oder Mit neuem Schwung ins Leben

Wisst ihr was ich ganz häufig mache, wenn ich auf dem Weg von der Arbeit in meine Wohnung bin?
Ich gehe schaukeln. 
Das klingt erst einmal seltsam und auch ein bisschen verrückt, hat aber einen mir besonders wichtigen Beweggrund.
Viele Jobs haben die Eigenschaft furchtbar wichtig daher zu kommen. Man wird schnell verleitet sich selbst und die Arbeit als das Zentrum des Universums zu sehen und tagtäglich mit gewichtiger Miene umher zu laufen. So etwas kann schnell abfärben und dazu führen, dass man sich permanent wichtig und bedeutsam fühlt und dabei eine Sache schnell abhanden kommt: Die Leichtigkeit.  Nun finde ich das Leben bei weitem zu schade und zu kurz um immer ernst und gewichtig zu sein und besonders finde ich es unklug sich selbst für zu wichtig zu halten.
Ein wenig Humor und über sich selbst lachen hat noch niemanden geschadet - im Gegenteil, es ist außerordentlich befreiend.  Und deswegen mache ich auf meinem Heimweg an einem nahe gelegenen Spielplatz halt, drehe die Musik …