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Es werden Posts vom Mai, 2017 angezeigt.

Bye Bye Studentenleben - 5 Dinge, die sich durch die Arbeitswelt verändert haben

Es ist offiziell soweit. Ich bin seit einem halben Jahr berufstätig und raus aus der Uni. Seltsam, wie schnell wie Zeit vergeht. Sechs Monate sind noch nicht besonders lange und doch juckte es mir in den Fingern einen Blogpost zu schreiben, bei dem ich die Unterschiede zwischen Universitätsleben und Arbeitswelt festhalte, denn noch erinnere ich mich gut genug an meinen Alltag im Studium um vergleichen zu können. Für alle, die also demnächst mit dem Arbeitsmarkt konfrontiert werden habe ich fünf Punkte aufgeschrieben, die sich geändert haben. 
1. Zeitmanagement Während ich im Studium meine Zeit größtenteils selbst einteilen und bestimmen konnte ob ich meine Sachen um 3 Uhr morgens und 5 Uhr nachmittags erledigen möchte, gibt es nun einen recht festen Zeitplan. Ich habe das Glück in einem recht freien Berufsfeld arbeiten zu können mit recht flexiblen Arbeitszeiten. Trotzdem gibt es Termine, die feststehen. Noch mehr als im Studium. 
2. Lernen macht Spaß Im Studium hatte ich Vorlesungen, …

Montagsmotivation - Was ist mir meine Lebenszeit wert?

Während ihr diesen Post lest, bin ich auf einer Konferenz in Prag und genieße hoffentlich den großartigen Austausch mit vielen Wissenschaftlern. Deswegen ist dieser Post von recht langer Hand vorbereitet, er geisterte mir allerdings so durch den Kopf, dass ich ihn unbedingt für euch schreiben wollte, auch wenn es vielleicht etwas trivial erscheinen mag.
Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass ich immer genervter davon war meinen Abwasch zu erledigen. Ich habe eine offene Küche (das könnt ihr bei dieser Wohnungstour sehr schön sehen) und herumstehender Abwasch gibt entsprechend sofort das Gefühl die ganze Wohnung sei unaufgeräumt und nicht schön. (Hallo Zwang - ich mag dich ja auch)
Inzwischen wohne ich seit 6 Monaten in Hannover und habe neben einem Job, sozialem Engagement, dem Blog und einem festen Sporttraining, recht wenig Zeit zur freien Verfügung. Diese wenige Zeit verbringe ich gerne mit Freunden oder mit einem guten Buch auf dem Sofa oder auch einfach mal schlafend. Jeden Tag …

Ein abenteuerlustiger Lesemonat und die vergessliche Lotte

Zunächst einmal: Uuups. Ich habe euch im letzten Monat ein Buch vorenthalten, das ich gelesen habe. Und dass, obwohl ich im "Real Life" ziemlich häufig darüber sprach und es mich wirklich berührte.


"Die Mechanik des Herzens" von Mathieu Malzieu ist so bezaubernd anders, traurig, aufwühlend und märchenhaft, dass es eine Schande wäre euch dieses Buch vorzuenthalten. Obwohl es definitiv ein Roman für Erwachsene ist, schreibt Malzieu es wie ein Märchen. An manchen Stellen ist es brutal, bedrückend und so traurig, dass ich es kurz in der Bahn aus der Hand legen musste um mich zu sammeln. Und doch ist es einfach schön, gerade weil es so anders ist. Für diejenigen unter euch, die lieber einen Film sehen, kann ich auch die Verfilmung ganz klar empfehlen. Auch wenn der Trailer eher lustig daher kommt, fängt auch der Filme die Melancholie der Bücher ein.

Aber nun zu meinen Büchern in diesem Monat - in der Hoffnung das ich keines vergesse- der letzte Monat stand ziemlich genau…

Dinner for One - Oder die Kunst Single zu sein

Vor einiger Zeit, als sich in meinem Leben eine neue Beziehung anbahnte, bekam ich von einer Bekannten folgenden Satz zu hören: "Dann wirst du jetzt auch endlich glücklich. Das verdienst du auch" Und um ehrlich zu sein machte mich dieser Satz sehr  ein wenig wütend.
Was mich daran störte war gar nicht die Freude dieser Bekannten von mir, es war vielmehr die Grundannahme, dass es um glücklich zu sein eine Beziehung zu einem Partner benötigt.
Ich bin gerne in einer Beziehung. Wirklich. Ich liebe es Dinge zu teilen, einen Partner zu haben und das Gefühl zu haben gemeinsam die Welt unsicher machen zu können. Ich mag kuschelige Abende vor Netflix, gemeinsam ins Kino oder Konzert gehen und nebeneinander einschlafen. Das sind wundervolle Dinge, die mein Leben bereichern können. Aber sind sie eindeutig der Grund glücklich zu sein, denn ohne Beziehung ist das Leben ein düsteres Jammertal?
Im Moment bin ich Single. Von einem kurzen Intervall abgesehen bin ich seit über einem Jahr wirk…

Montagsmotivation - Mein Mantra für mehr Gelassenheit

Eines der Dinge, die zum Erwachsensein dazu gehören, ist das Gefühl alles möglichst schnell und gut und zu 100% alleine zu regeln. Aufgaben, Anrufe, Mails, Arbeit... als das ruft sehr laut und sehr schnell "Ich bin WICHTIG! JETZT!" und schafft es so manches Mal Momente kaputt zu machen, die eigentlich für ein kurzes Innehalten und Auftanken gedacht sind.
Ich bin gerne fleißig, ich arbeite gerne und ich liebe es produktiv zu sein. Trotzdem bin ich sehr für ein ausgeglichenes Leben, in dem es Phasen der Ruhe und Gelassenheit gibt, damit ich im nächsten Moment wieder 100% geben kann. Aber, wie das Leben so spielt, gerade in Phasen, die vielleicht für Erholung gedacht sind, regnet es sprichwörtlich neue Aufgaben, Probleme und Mini Krisen, die es zu bewältigen gilt.
Grenzen setzten ist ein wichtiger Punkt im Alltag. Und manchmal ist genau das unendlich schwer. Manchmal kommt mir mein eigener Narzissmus in den Weg, der behauptet nur ich könne das alles jetzt lösen und zwar sofort…

Spannung zum Wochenende

Ich habe eine heimliche Leidenschaft. Ich lebe sie aus, schäme mich nicht im Geringsten dafür und bin mir sicher, dass viele sie teilen. Meine Leidenschaft nennt sich Krimiserien und ich fröne ihr mit Begeisterung. Und da ich inzwischen einige Erfahrung habe, was den Konsum diverser Krimiserien angeht, wollte ich euch heute meine fünf Favoriten vorstellen (immer in der Hoffnung, dass ihr mit euren rausrückt, denn ich bin bald mit der letzten durch und drohe auf dem Trockenen zu sitzen)

1. Lie to me  Lie to me basiert auf der Forschung von Paul Ekman zum Thema Mikrosgesichtsaudrücke und ist natürlich komplett übertrieben. Ich habe mal eine Weile in einer Forschungsgruppe gearbeitet, die sich unter anderem mit Mikrogesichtsausdrücken beschäftigte. Und auch wenn ich in diesen Teil der Forschung nicht direkt involviert war, erinnere ich mich sehr gut an die Realität hinter „Lie to me“. Nichtsdestotrotz war die Serie großartig, amüsant und spannend. Und ganz ehrlich? Schon allein für Gilian…

Lachsliebe zum Mittwoch

Manchmal muss es schnell gehen. Manchmal habe ich keine Lust mir große Gedanken darüber zu machen, was ich esse. Und ganz häufig möchte ich einfach Pasta. Wenn all diese Faktoren zusammenkommen, freue ich mich jedes Mal über Rezepte, die simpel und schnell sind.  Das heutige Rezept ist genau für solche Tage gedacht, für Tage, an denen ich einfach etwas schnelle genießen möchte. Und weil das Ganze Pasta beinhaltet, wird es gleich fünf Mal besser. 



Tomatenlachs aus dem Ofen mit Tagliatelle

Das braucht ihr
2 Lachsfilets (tiefgekühlt) 1 Dose gehackte Tomaten (ich hatte eine mit Kräutern, diese könnt ihr natürlich auch einfach nachträglich hinzufügen)
1 Hand voll Cocktailtomaten Saft von einer Zitrone Salz, Pfeffer, Chilliflocken und, wer mag, eine ausgepresste Knoblauchzehe Olivenöl
Das macht ihr
Gebt den Lachs in eine Auflaufform und beträufelt ihn leicht mit Olivenöl und dem Zitronensaft. Halbiert die Cocktailtomaten und gebt sie zusammen mit den gehackten Tomaten über den Lachs. Schmeckt alles m…

Montagsmotivation aus dem Kinosaal

Am Donnerstag habe ich einen wundervollen Abend verbracht. Eine Kollegin von mir erzählte von dem Film „Embrace“ und beschrieb ihn als einen dieser Feelgood Filme für Psychologen. Natürlich hatte dies augenblicklich eine gewisse Wirkung auf den Rest von uns anwesenden Damen und so beschlossen wir eine Art kleinen Betriebsausflug ins Kino zu machen und uns „Embrace“ anzusehen.  Gesagt, getan und so fanden wir uns am letzten Donnerstag mit einem gigantischen Eimer Popcorn im Kino wieder. Der Film ging los und ich fing an zu weinen. Ich bin nicht besonders emotional, aber dieser Film packte mich, machte mich wütend, traurig und hinterließ in mir das Bedürfnis allen Frauen, die ich danach traf zu sagen wie wunderschön sie sind. 



Das Thema des Films? Unser Frauenbild von der schönen, schlanken Frau ohne Poren auf diversen Magazinen und sozialen Medien. Und während ich an manchen Stellen vor Rührung weinte, weil unendlich viel Liebe und Akzeptanz durch den Film transportiert wird, wurde ich a…