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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

1001 Nacht in Lottes Küche oder bestes Katerfrühstück to go

Vor zwei Wochen war ich in Leipzig zu einer großen Party eingeladen. Wir hatten alle unglaublich viel Spaß, tanzten die gesamte Nacht und flippten alle ein wenig aus - ich sage nur Dinosaurier tanzt im Flur- insgesamt war es also ein extrem gelungene Veranstaltung.
Beinahe noch gelungener als die Party an sich war jedoch das Katerfrühstück am nächsten Tag. Die Mitbewohnerin einer Freundin zauberte dieses wunderbar einfache aber geniale Frühstück, das binnen Sekunden von den beinahe zwanzig Übernachtungsgästen verschlungen wurde (ok, der Großteil davon von mir- ich saß aber auch direkt vor der Schüssel) und da mit Bloggern frühstücken bedeutet, dass jedes neue geniale Rezept aufgesaugt und mit dem Kommentar "Darf ich das bloggen???" versehen wird, habt ihr auch etwas davon. Ich habe das Rezept noch einmal nachgekocht und habe fest vor mich dieses Wochenende, wenn möglich, komplett davon zu ernähren- so gut ist es. Und ich bin wirklich wählerisch, wenn es darum geht Gerichte ü…

7 Dinge, die meine Laune verbessern

Manchmal hat man so Tage... Tage, an denen einfach alles schief geht. Tage, an denen nichts funktioniert, Tage, die grau und voller Misanthropie sind. Jeder Mensch hat diese Tage und es ist völlig in Ordnung.
Manchmal bin ich traurig und weiß nicht warum, manchmal kann mir die Welt gestohlen bleiben.  An solchen Tagen finde ich es wichtig, dass ich liebevoll mit mir umgehe, ein bisschen, wie man mit einem kranken Kind umgeht. Dafür gibt es keine Geheimrezeptur, die jedem passt und kein Allheilmittel, das bei gewissenhafter Einnahme Weltschmerz auf ewig bekämpft. Es sind kleine Tricks und Kniffe, die ich anwende, weil ich mich nach beinahe 26 Jahren und einigen sehr harten Zeiten gut mit mir auskenne. Ich weiß was mir gut tut und genau das mache ich dann. 
Aber bevor ich euch meine fünf Favoriten für traurige Tage nenne, möchte ich zwei Dinge voran stellen. 
Erstens, wenn ich von Weltschmerz und Traurigkeit spreche, dann meine ich keineswegs eine klinische Depression. Das sind zwei se…

Bodyimage 2.0 oder Warum es etwas ausmacht wie du über deinen Körper sprichst

Wer von euch ist einem Umfeld aufgewachsen, in dem ausschließlich positiv über den eigenen Körper gesprochen wurde?
Wer von euch hat noch nie gehört, dass jemand eine Diät macht?
Wer von euch hat noch nie den Satz gesagt "Ich muss dringend abnehmen"?
Und wer von euch hat diesen Satz noch nie aus dem Mund eines ihm nahe stehenden Menschen gehört?

Ich tippe einfach mal darauf, dass es niemandem so geht. Glückliche Menschen, die all diese Fragen mit "Ich" beantworten können: Bitte einen Kommentar hinterlassen. Ihr seid die Königinnen des Tages (und Könige für die zwei Männer, die hier lesen).
Tatsächlich das (ver)urteilen des eigenen Körpers oder des Körpers eines anderen Menschen so alltäglich, dass es uns gar nicht mehr auffällt. "Bei den Schenkeln sollte die besser eine andere Hose tragen" kommt relativ schnell im Gespräch auf. Die Frage "Sehe ich fett darin aus?" Stelle ich ungefähr fünf Mal pro Kleidungsstück, wenn ich mit meinen Mädels shoppen …

Vom Heimweh oder vom guten Gefühl der Melancholie

Am letzten Wochenende war ich in Leipzig. Eine liebe Freundin von mir feierte eine große WG Party und ich traf mich außerdem mit Dr. Ralf Friedrich (seinen Gastbeitrag könnt ihr hier lesen), seiner wundervollen Freundin und dem nicht minder wunderbaren Hund Professor Lupin. 
Und ich bekam Heimweh.  Heimweh bekomme ich jedes Mal, wenn ich nach Leipzig fahre. So ein komisches Ziehen in der Bauchgegend und ein bisschen schlucken müssen, wenn ich nach Hannover zurück kehre.  Und irgendwie macht mich das immer ein bisschen unzufrieden. Denn, um ehrlich zu sein, ist das Jammern auf hohem Niveau. Schließlich ist es nicht so, dass ich zurück in die Hölle fahre, sondern zu lieben Freunden, einer Arbeit, die mir großen Spaß macht und so vielen Veranstaltungen, dass ich das Ganze auch locker in ein halbes Jahr packen könnte.  Und trotzdem ist es nicht einfach. Als ich nach Hannover zog dachte ich, es wäre vorbei mit Leipzig. Ein neuer Lebensabschnitt steht an und ich werde gar keine Zeit haben …

Montagsmotivation - Sei dein eigenes Einhorn

An diesem Wochenende stand viel unter dem Stern der Tierwesen. Ich kaufte ein Poster mit einem Einhorn in Therapie, traf einen Dinosaurier auf einer Party und wurde allseits für meine Tasche gefeiert, auf der ein Einhorn felsenfest behauptet: I don't believe in humans.
Warum ich euch das erzähle? Nun, ich habe ein wenig überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass etwas mehr Exzentrik in mein Leben gehört.
Seit ich aufgehört habe zu studieren und mein eigenes Geld verdiene, bin ich ein wenig angepasst geworden. Vor lauter neu sein und alles entdecken, habe ich mit einem Mal angefangen sehr viel Wert auf das Bild zu legen, das ich nach Außen präsentiere und versucht das ein wenig zurecht zu biegen. Allerdings habe ich dabei ein wenig vergessen, dass mich Angepasstheit eigentlich gar nicht ausmacht.. Denn ganz ehrlich? Ich mag mich eigentlich genauso wie ich bin. Mit einer festen Meinung ohne immer allen gefallen zu wollen und gemocht zu werden, mit all den Herr der Ringe Zitaten,…

(W)Mut zur Veränderung?

Gestern brach in Hamburg das Inferno aus. Bilder, die eigentlich nicht so richtig hierher passten, strömten durch die sozialen Medien. Es gab riesige Aufschreie wer, wann, wie, warum angefangen hat und schuldig ist und mir verursachte das alles, um ehrlich zu sein, ein starkes Gefühl von Übelkeit. Und wisst ihr warum?
Weil, um ehrlich zu sein, das ganze Auto abbrennen, Brandsätze werfen und Leute zusammen schlagen das Niveau eines Zweijährigen hat, der das hübsche Spielzeug kaputt macht, weil es dem Nachbarskind gehört. Wobei, ich muss mich offiziell bei allen Zweijährigen entschuldigen, die sind nicht so.
Bin ich mit allem einverstanden, was die G20 veranstalten? Mag ich Donald Trump? Finde ich, dass wir keine Mitspracherechte haben sollten? NEIN.
Ich bin ein erklärter Freund der Demokratie. Ich stehe ein für Versammlungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren. Ich stehe auf für die Menschenrechte und bin dafür, dass jeder Mensch unabhängig vom Status seiner Familie, seiner Religion,…

5 Podcasts, die den Abwasch schöner machen.

Seit einiger Zeit macht mir Hausarbeit und wahllos durch die Wohnung rennen großen Spaß. Nicht, weil ich plötzlich die irre Freude dabei empfinde einen Staubwedel zu schwingen oder die Toilette zu reinigen, sondern, weil ich eine schöne Beschäftigung gefunden habe, die mir derartige Arbeiten versüßt. Podcasts. Wie bei Youtube ist Lotte sicher wieder die Letzte, die einen neuen Medientrend entdeckt, aber hey, immerhin habe ich es geschafft.
Und weil Podcasts großen Spaß machen, informativ sind und mich häufig zum Lachen bringen, stelle ich euch heute einfach 5 meiner Lieblingspodcasts vor.

1. The Skinny Confidential Him and Her 
Oh ich muss immer wieder so lachen, wenn ich Lauryn Evarts und Micheal Bosstick zuhöre. Lauryn betreibt seit Jahren den erfolgreichen Blog "The Skinny Confidential" und vor einiger Zeit haben sie und ihr Mann Micheal beschlossen in einem Podcast "some measure realness" zu zeigen - und das tun sie, immer mit einem Augenzwinkern, häufig kontrove…

Frühstück für verregnete Sommertage

Am Wochenende habe ich nicht nur das Design meines Blogs verändert, ich war auch Joggen - Bei Starkregen. Oh ja, als ob mich drei Regentropfen vom Rennen abhalten... Dachte ich. 
Die Realität war besagter Starkregen und ich mittendrin. Als ich schließlich völlig durchnässt nachhause kam, wollte ich nur eins: Schokolade. Und weil das Ganze beim Frühstück eine herausragende Sache ist, habe ich einfach ein schönes Frühstück daraus gemacht.
Schokoladen-Erdnuss-Porride. Jawohl. Und weil es so lecker und gesund war, habe ich heute das Rezept für euch. Nur für den Fall, dass ihr bei Starkregen Bewegungsdrang verspürt. Man weiß ja nie.


Schokoladen-Erdnuss-Porride
Das braucht ihr 1 Hand voll Haferflocken 1 EL Chiasamen 2 EL Rohkakaopulver 1 TL Erdnussmus  (gibt es bei DM. Das ist Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz) 1 Tasse Milch nach Wahl (Ich habe Sojamilch genommen) 1 Prise Chilli Flocken 1 Prise Salz 1 EL Rohkakaosplitter Obst zum Garnieren
Das macht ihr Haferflocken, Chiasamen und Kakaopulver verrühren.  Die…

Warum eine Pause manchmal eine gute Idee sein kann

Willkommen ihr Lieben im neuen Lotte Fuchs Design... Ihr glaubt gar nicht wie viel Zeit ich am Wochenende in diesen Blog investiert habe. Um ehrlich zu sein, glaube ich es selbst nicht.  Aber hier sind wir. Frisch und neu, mit Menüleiste, Logo und Mädchenfarben. Wobei ich dieses dunkle Lila wirklich beruhigend finde.  Lotte Fuchs is back in Bloggertown und sehr froh wieder dabei zu sein.  Dennoch, die Pause hat es wirklich gebraucht. Mein Kopf war, was das Bloggen anging, völlig leer und erschöpft und heute tobt er vor Ideen. 
Ich habe gebastelt und gewerkelt, geflucht und bin völlig erschöpft ins Bett gefallen. 
Aber zurück zum Thema. Heute soll es um Pausen gehen. Um bewusste Erholung und Zeit für sich.  Ich habe ja schon immer wieder damit angegeben  hin und wieder dezent darauf aufmerksam gemacht, dass Zeit für mich leider oft sehr knapp bemessen ist und ich das Gefühl habe von A nach B zu stürmen, um am Ende völlig ausgelaugt bei Z anzukommen. 
Vorletztes Wochenende habe ich mic…